Fußball TuS Hohenecken: Aufsteiger zum Auftakt

Trainer beim TuS Hohenecken: Benny Hassenfratz.
Trainer beim TuS Hohenecken: Benny Hassenfratz.

Viel Lob hat der TuS Hohenecken bei seinen Testspielauftritten bekommen. Um Punkte ging es da noch nicht. Dafür aber im Auftaktspiel zur Verbandsligarunde 2023/24. Das bestreitet die Mannschaft von Trainer Benny Hassenfratz am Sonntag (15.15 Uhr) zu Hause gegen Viktoria Herxheim.

Gleich im ersten Ligaspiel bekommt es der TuS mit einem Aufsteiger zu tun. Diese Klientel gehört ja bei den etablierten Teams zu Beginn einer Saison nicht gerade zu den Lieblingsgegnern. Benny Hassenfratz erwartet ein Team, das mit „Aufstiegseuphorie zu uns kommt“. Aber es ist nicht nur der Elan des Neulings, der ihm Respekt einflößt. Auch die Art und Weise, wie Herxheim in der vergangenen Runde den Aufstieg in die Verbandsliga schaffte, findet Hassenfratz bemerkenswert.

In 32 Ligaspielen musste sich das Team nur einmal geschlagen geben und sicherte sich mit 16 Punkten Vorsprung die Meisterschaft in der Landesliga Ost. „Es ist ein unberechenbarer Gegner“, sagt der TuS-Coach und rechnet damit, dass die Südpfälzer mit „gestandenen Verbandsligaspielern“ in Hohenecken antreten werden. Ein so leichtes Spiel wie in der vergangenen Saison mit dem Aufsteiger TuS Steinbach werde es seine Mannschaft mit Herxheim nicht haben, so Hassenfratz.

„Die Mannschaft ist noch in einem Prozess“

Für die Hoheneckener beginnt am Sonntag die erste Saison nach dem Weggang von Sergen Tok. Der Ausnahmestürmer, der durch seine Tore großen Anteil daran hatte, dass der TuS nach einer Schwächephase wieder in die Erfolgsspur fand und den Klassenverbleib schaffte, ist zum Oberligisten FK Pirmasens gewechselt, wo er in den ersten beiden Spielen als Einwechselspieler zum Zuge kam und in der dritten Partie in der Startelf stand. Ein Treffer ist ihm aber noch nicht gelungen.

Aber auch ohne den Torjäger zeigt man sich beim TuS optimistisch im Hinblick auf die neue Runde. „Mit der Vorbereitung auf die Saison bin ich sehr zufrieden“, sagt Hassenfratz, betont aber auch, dass noch nicht alles so laufe, wie er es sich wünsche. „Die Mannschaft ist noch in einem Prozess.“ Bei mehr als zehn neuen Spielern ist das ja auch nicht verwunderlich. In den ersten Spielen gehe es darum, so Hassenfratz, „dass sich so schnell wie möglich ein Stamm herauskristallisiert“. Wo der TuS in seinem Entwicklungsprozess steht, wird sich am Sonntag zeigen.

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