Judo „Glücksturnier“ von Sport plus vermittelt besonderen Mannschaftsgeist

Eine der zufälligen Konstellationen: Tim Schmelzer (in Weiß) vom 1. JC Offenbach-Hundheim trifft auf Leon Bier (Grügelborn).
Eine der zufälligen Konstellationen: Tim Schmelzer (in Weiß) vom 1. JC Offenbach-Hundheim trifft auf Leon Bier (Grügelborn).

Dem Motto „Erlebe das Mannschaftsgefühl“ beim jüngsten Glücksturnier um den Goldenen Löwen des Westpfälzer Sportvereins Sport plus sind in der Mehrzweckhalle in Queidersbach rund 120 Judoka vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter aus der Pfalz und dem Saarland gefolgt.

„Glücksturniere um den Goldenen Löwen“ haben bei Sport plus eine lange Tradition und werden seit 2005 einmal im Jahr veranstaltet. Die Idee, die dahintersteckt: Teams aller teilnehmenden Vereine werden kurz vor Turnierbeginn zufällig zusammengestellt: Mittels eines speziellen Computerprogramms werden Mannschaften gebildet werden.

Zu Beginn wurden auch diesmal die Judoka digital gewogen und nach Alter und Gewicht geordnet. Bei der zufälligen Zusammenstellung der Mannschaften in den drei Altersklassen Kinder, Jugendliche und Erwachsene brauchte es Glück, um ein wirklich gutes Team zu erwischen. So lässt sich der Titel des „Glücksturniers“ erklären.

Kennenlernen und mögen

Jede Mannschaft erhielt vor dem Start ein Maskottchen in Form eines Stofftiers. Die Siegermannschaften wurden im K.o.-System mit Trostrunde ermittelt. Die Wettkämpfe dauerten rund drei Stunden. Der Hintergedanke des Glücksturniers ist, dass die Teilnehmer sich untereinander kennenlernen und das sich entwickelnde Mannschaftsgefühl die Veranstaltung zum Erlebnis werden lässt.

Für Trainer Frank Herrmann vom JC Ippon aus Ludwigshafen hat dieses Turnier einen besonderen Stellenwert. Auch für seine drei Judoka mit Handicap ist diese Art eines Mannschaftskampfs bestens geeignet. „Hier besteht die Möglichkeit, auch einmal ab und zu zu geben. So ist dann auch mal nur ein Bodenkampf möglich“, zeigt sich Herrmann zufrieden. Tanja Schulze, Trainerin des Vereins JSC Schallodenbach, und Christoph Schlicher vom JC Offenbach-Hundheim sehen in der besonderen Atmosphäre den idealen Rahmen, um Kinder die ersten Wettkampferfahrungen machen zu lassen.

Es geht ganz schnell

Rabea Selzer, JC Ford Saarlouis, hat der Rahmen und die Organisation gefallen. „Der Einlauf der Mannschaften mit Musik und das Aufstellen der Vereine bei der Begrüßung war beeindruckend“, schwärmte die Saarländerin. Für Andrea Otremba vom FC Pfeffelbach ist es immer wieder faszinierend, wie schnell sich Mannschaftsgeist bei Kindern entwickelt, wenn man sie aus verschiedenen Vereinen in Mannschaften vermischt.

Eine weitere Besonderheit der Veranstaltung war die riesige Videowand, die erfolgreiche Wurftechniken den rund 200 Zuschauern in der Mehrzweckhalle noch mal in Zeitlupe zeigte. In der Pause führte das Rope-Skipping-Team aus Queidersbach ein Showprogramm vor. Für das diesjährige Glücksturnier waren der Judo-Club Grügelborn, Judo Sport Club Schallodenbach, 1. JC Offenbach-Hundheim, FC Pfeffelbach, JC Ippon Ludwigshafen, Judo und Aikidoclub Wallerfangen, JC Ford Saarlouis und Sport Plus angereist.

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