Kaiserslautern
Fußball: FC Queidersbach schlägt FV Bruchmühlbach im Kreispokal-Viertelfinale
Der FC Queidersbach hat den Einzug ins Kreispokal-Halbfinale geschafft. Mit 2:1 (0:0) wurde Aufstiegskonkurrent FV Bruchmühlbach verdient geschlagen.
„Bruchmühlbach hatte zwar mehr Spielanteile, wir haben uns aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, haben auf unsere Chance gewartet und sie dann auch genutzt“, kommentierte Queidersbachs starker Spielertrainer Patrick Freyer den mit viel Aufwand erkämpften und in der letzten halben Stunde auch erspielten Halbfinaleinzug.
Die erste Hälfte war geprägt von bissigen Zweikämpfen und wenigen Torszenen. Fast alles spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Viele Unterbrechungen lähmten den Spielfluss. Zudem fehlte beiden die Präzision beim letzten Pass. Queidersbachs erster Abschluss ergab sich nach einem Fehlpass von Bruchmühlbachs Robin Cronauer. Nach dessen Fauxpas im Aufbau fackelte Pedro Pereira Caeiro nicht lange. Torhüter Jan-Philipp Kluska hatte aber nur wenig Mühe mit dem 20-Meter-Schuss (10.). Auf der Gegenseite vermasselte Andre Sasse durch seine Unentschlossenheit eine Torchance. Im Anschluss an Aaron Valentinis Einwurf, der Freund und Feind passiert hatte, wollte Linksfuß Sasse nicht mit seinem schwächeren rechten abschließen. Die Queidersbacher Abwehr konnte resolut klären (13.).
Trotz leichten spielerischen Vorteilen gelang es Bruchmühlbach bis zur Pause nicht, Torchancen herauszuspielen. Im Abwehrzentrum hatte der Queidersbacher Innenverteidiger Felix Horn die Lufthoheit. Aber auch Bruchmühlbach mit seinem starken Rechtsverteidiger Timon Cronauer, der vieles ablief, ließ bis zur Pause so gut wie nichts anbrennen. Queidersbach hatte nur einen Schussversuch (27.) und einen Kopfball von Caeiro (43.) zu verbuchen.
Patrick Freyer trifft im zweiten Versuch
Auch in der zweiten Hälfte änderte sich an der Konstellation zunächst wenig. Die ausgeglichene Partie war weiter von Zweikämpfen, Unterbrechungen, Freistößen und Abwehrdominanz geprägt. Dann leisteten sich die Gäste auf der rechten Abwehrseite den ersten Fehler. Jonas Boehr bediente Patrick Freyer. Der traf den linken Innenpfosten. Den Abpraller nahm Edward Wagner direkt. Kluska konnte mit Reflex parieren. Doch gegen Freyers zweiten Versuch war er dann machtlos (65.). Durch ihre Zweikampf- und Laufstärke gewannen die Queidersbacher nun zunehmend die Oberhand. Ein Konter brachte dann die Entscheidung. Freyer bediente den eingewechselten Andreas Bauer. Der netzte zum 2:0 ein (82.). Das Strafstoßtor von Andreas Brunck zum 2:1 (89./Marius Müller hatte Dominik Semar gefoult) war nur noch Ergebniskosmetik.
„Die Durchschlagskraft war heute nicht da. Wir hätten noch eine Stunde weiterspielen können, ohne ein Tor zu erzielen. Queidersbach war kollektiv besser, aggressiver. Ihre Zweikampfstärke hat gereicht, um uns zu besiegen“, fasste Bruchmühlbachs Trainer Karl-Heinz Halter die Partie zusammen.
So Spielten Sie
FC Queidersbach: Leppla - Feike, Schneider, Horn, Horoz - Edward Wagner, Müller, Caeiro (89. Schindler), Max Wagner (72. Bauer) - Freyer - Boehr (85. Schroeer)
FV Bruchmühlbach: Kluska - Timon Cronauer, Dombaxi, Robin Cronauer, Valentini - Sasse (35. Ishak), Weiler, Haag (84. Semar), Link (61. Vitor dos Santos) - Brunck, Mensah
Tore: 1:0 Freyer (65.), 2:0 Bauer (82.), 2:1 Brunck (89./Foulelfmeter) - Rote Karte: Valentini (90., grobes Foulspiel) - Gelbe-Rote Karte: Halter - Gelbe Karten: Dombaxi, Timon Cronauer - Beste Spieler: Freyer, Horn - Timon Cronauer - Zuschauer: 300 - Schiedsrichter: Wölfinger (Bedesbach-Patersbach).