Kaiserslautern Drei Schalke-Fans benehmen sich im Zug nach Bingen daneben

Drei Schalke-Fans, die zuvor im Fritz-Walter-Stadtion waren, benahmen sich laut Polizei auf der Heimfahrt ein wenig daneben.
Drei Schalke-Fans, die zuvor im Fritz-Walter-Stadtion waren, benahmen sich laut Polizei auf der Heimfahrt ein wenig daneben.

Am späten Dienstagabend informierte die Bahn die Bundespolizei in Kaiserslautern darüber, dass mehrere Personen in einer Regionalbahn von Kaiserslautern nach Bingen randalierten. Eine Streife der Bundespolizei und Polizisten aus Bingen nahmen sich am Hauptbahnhof Bingen der Sache an, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei. „Vor Ort konnten die Polizisten drei Fußballfans von Schalke 04 feststellten, welche vom Zugbegleiter und Zeugen als Täter identifiziert wurden“, schreibt die Polizei. Verwunderlich angesichts der Tatsache, dass der Verein aus Gelsenkirchen bereits in der vorherigen Pokalrunde ausgeschieden ist und am Dienstag gar nicht spielte. Indes: Schalke 04 und den 1. FC Nürnberg verbindet eine Jahrzehnte lange Fan-Freundschaft.

Wenig freundschaftlich muten dagegen die beschädigte Sitzschale, zwei kaputte Rücklehnen und drei defekte Klappsitze an – das Werk der drei Randalierer. Die Fans waren auf dem Rückweg vom DFB-Pokalspiel 1. FC Kaiserslautern gegen 1. FC Nürnberg, klärte die Bundespolizei auf. Gegen einen der Beschuldigten bestand eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Essen wegen Trunkenheit im Verkehr. Nachdem die Polizei die Personalien aufgenommen hatte, setzten die Fans ihre Weiterreise in Richtung Gelsenkirchen fort – mit einem Strafverfahren wegen Sachbeschädigung im Gepäck.

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