Kaiserslautern Corona und Co.: Westpfalz-Klinikum empfiehlt das Tragen von Masken

5fad2000b5c552fb

Aufgrund von „aktuell stark ansteigenden Fallzahlen bei Covid und anderen Atemwegsinfektionen“ bittet das Westpfalz-Klinikum in einer Mitteilung die Bevölkerung um Unterstützung: „Es wäre uns eine große Hilfe, wenn Besucher im Krankenhaus auf freiwilliger Basis einen Mund-Nasen-Schutz tragen würden“, sagt Karlheinz Seidl, Ärztlicher Direktor des Westpfalz-Klinikums.

[Aktualisiert: 11 Uhr] Seidl ist für alle vier Standorte zuständig, also neben Kaiserslautern noch Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen. Seidl: „Wir wissen, dass das Tragen einer Maske für viele belastend ist. Doch diese Maßnahme hilft, Infektionen zu verhindern, sich selbst und andere zu schützen sowie die Patientensicherheit zu erhöhen.“ Auch die Mitarbeiter sind dazu aufgerufen, medizinische Masken zu tragen.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

Um Inhalte von Drittdiensten darzustellen und Ihnen die Interaktion mit diesen zu ermöglichen, benötigen wir Ihre Zustimmung.

Mit Betätigung des Buttons "Fremdinhalte aktivieren" geben Sie Ihre Einwilligung, dass Ihnen Inhalte von Drittanbietern (Soziale Netwerke, Videos und andere Einbindungen) angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an die entsprechenden Anbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät notwendig. Mehr Informationen und eine Widerrufsmöglichkeit finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Außerdem empfiehlt Seidl, Besuche im Klinikum auf das Notwendigste zu reduzieren und Besuche mit mehreren Personen möglichst zu vermeiden. Bei einem positiven Corona-Testergebnis sollte auf Besuche im Krankenhaus ganz verzichtet werden. „Wir werden das Infektionsgeschehen weiter beobachten und müssen gegebenenfalls darauf reagieren“, so der Ärztliche Direktor. Das könnte beispielsweise die Einführung einer Maskenpflicht im Westpfalz-Klinikum sein.

Fällt derzeit wieder allzu oft positiv aus: Coronatest.
Karlsruhe

Corona wieder auf dem Vormarsch

Mund-Nasen-Schutz als wichtiger Baustein

Wegen der umfassenden Hygiene-Maßnahmen in den vergangenen Jahren, die neben Corona etliche andere Erreger ferngehalten hätten, sei die Immunität gegenüber Atemwegsviren in der Bevölkerung herabgesetzt, erklärt der Mediziner. Das zeige auch die hohe Krankheitsquote unter den Mitarbeitern des Klinikums. „Daher kann das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ein wichtiger Baustein sein, um gut durch die nächsten Wochen zu kommen“, appelliert der Ärztliche Direktor.

Generell empfiehlt Seidl, jetzt das eigene Immunsystem aktiv zu stärken: Eine gesunde Ernährung mit Spurenelementen und Vitaminen, Sport, ausreichend Schlaf und Stressreduktion seien dabei wichtige Faktoren. Außerdem erinnert der Mediziner an die Möglichkeit, die eigene Covid-Impfung aufzufrischen: „Das raten wir vor allem Menschen ab 60 Jahren sowie immunsupprimierten Menschen mit chronischen Erkrankungen.“

Auch Bundesgesundheitsminister Lauterbach (SPD) hat besondere Vorsichtsmaßnahmen in der Vorweihnachtszeit zum Schutz vor einer Corona-Infektion angemahnt. In Bus und Bahn sollten alle „lieber noch mal Maske tragen“, sagte der Minister. 

Corona wieder auf dem Vormarsch

Hoch rechnet nicht mit neuer Corona-Maskenpflicht

Ihre News direkt zur Hand
Greifen Sie auf all unsere Artikel direkt über unsere neue App zu.
Via WhatsApp aktuell bleiben
x