Grünstadt Zur Sache: Der Kreisjugendtag

Wolfgang Poggel zog beim Kreisjugendtag in Ludwigshafen angesichts der Entwicklung der Jugendarbeit im Fußballkreis Rhein-Pfalz ein positives Fazit. Während andere Kreise einen Rückgang an Jugendmannschaften und Spielern verzeichneten, sei deren Anzahl hier „stabil bis leicht steigend“. Derzeit nehmen laut Poggel rund 360 Jugendteams am Spielbetrieb teil. Man könne sogar Teams an den Kreis Rhein-Mittelhaardt abgeben, um dort die Ligen aufzufüllen. Positiv bewertete Poggel die Entwicklung im Mädchenfußball. Hier seien im Schnitt 15 bis 17 Teams am Start. Auch die Hallenrunde fand mit etwa 330 Mannschaften und fast 1800 Spielern große Resonanz. Es werde aber vor allem in Frankenthal und Ludwigshafen schwieriger, Hallenkapazitäten zu schaffen. Laut dem Präsidenten des Südwestdeutschen Fußballverbands (SWFV), Hans-Dieter Drewitz, ist der Kreis Rhein-Pfalz weniger vom demografischen Wandel betroffen als andere Regionen. Er dankte den Vereinen für ihr Engagement in der Flüchtlingshilfe und erläuterte die Fördermöglichkeiten der Egidius-Braun-Stiftung. Wie SWFV-Referent Christian Bauer berichtete, wird der Masterplan des Verbands weiterentwickelt. Laut Bauer wurden bisher rund 40 Prozent aller Vereine erreicht und etwa 700 Kindertrainer ausgebildet. Drewitz zeichnete Veronika Freiermuth (Weisenheim am Berg), Roland Wittke (Frankenthal), Werner Stuber (Eisenberg) und Udo Seidenspinner (Frankenthal) für ihr ehrenamtliches Engagement mit der bronzenen Ehrennadel des SWFV aus. (wek) Der Jugendausschuss Vorsitzender: Wolfgang Poggel (Limburgerhof), Stellvertreter: Udo Seidenspinner (Frankenthal), Beauftragter für Frauen- und Mädchenfußball: Rainer Manig (Grünstadt), Beisitzer und Staffelleiter: Monika Mehrer, Rainer Manig, Christoph Kunz, Stefan Rampp, Marco Hahn, Mark Kiefer, Oliver Müller, Carol Weinriefer, Rolf Recknagel.

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