Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Pfalzliga: Damen der SG Lambsheim/Frankenthal holen ersten Punkt

SG-Interimstrainerin Saskia Leßmann freute sich über die beste Halbzeit der Saison.
SG-Interimstrainerin Saskia Leßmann freute sich über die beste Halbzeit der Saison.

Nach drei Niederlagen haben die Damen der SG Lambsheim/Frankenthal am Sonntag zu Hause gegen die FSG Hauenstein/Rodalben den ersten Punkt in der neuen Saison in der Handball-Pfalzliga geholt. Für das Team wäre jedoch mehr drin gewesen als das 23:23 (16:10). Das sah auch die neue Frau an der Seitenlinie so.

Zwei Wochen lang muss die SG Lambsheim/Frankenthal ohne ihre Übungsleiterin Elena Scharfenberger auskommen, die sich einem medizinischen Eingriff unterziehen muss. Interimstrainerin Saskia Leßmann räumte gegenüber der RHEINPFALZ ein, dass sie vor der Partie sehr nervös gewesen sei. Nach dem Anpfiff war davon nichts mehr zu spüren. Leßmann strahlte eine große Ruhe aus, die sich auf die Mannschaft übertrug.

Zwei unterschiedliche Durchgänge

Das Team zeigte die bislang stärksten 30 Minuten der Saison. „Am Ende hat es uns aber an Durchschlagskraft gefehlt“, befand Leßmann. Da hätten ihre Spielerinnen auf dem Feld die ein oder andere falsche Entscheidung getroffen, auch die Chancenverwertung sei nach dem Seitenwechsel nicht mehr gut gewesen. Leßmann sprach von zwei sehr unterschiedlichen Durchgängen: „Während wir in der ersten Halbzeit nahezu alles richtig gemacht haben, hat es nach dem Wiederanpfiff nicht mehr ganz gepasst.“

Tatsächlich verpassten es die Gastgeberinnen, ihre deutliche 16:10-Halbzeitführung auszubauen. Stattdessen mussten sie mit ansehen, wie der Vorsprung immer mehr abschmolz. Leßmann sprach von einem „Wechselbad der Gefühle“, das sie in der Schlussphase erlebt habe. So sorgte Marie Lang in der 58. Spielminute mit ihrem dritten Treffer zum 23:20 für zwischenzeitlichen Jubel im SG-Lager. Der erste Saisonsieg schien zum Greifen nah. Doch dann musste Leßmann mit ansehen, wie die Gäste nicht nur den Anschlusstreffer erzielten, sondern in der Schlussminute auch noch ausglichen. Die SG hatte es nicht geschafft, den Ball in den letzten 30 Sekunden in den eigenen Reihen zu halten.

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