Frankenthal
Handball: HSG Eckbachtal braucht Punkte
Handball-Oberligist HSG Eckbachtal benötigt dringend Punkte, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es im Heimspiel am Samstag (18 Uhr, Sporthalle Dirmstein) gegen Schlusslicht HC Dillingen/Diefflen. HSG-Trainer Thorsten Koch rechnet mit einer hart umkämpften Begegnung.
„Ich erwarte keinen hochklassigen Handball“, sagt Koch. „Das wird ein intensives und spannendes Spiel. Beide Teams werden um jeden Meter kämpfen. Dillingen/Diefflen wird genauso heiß sein wie wir.“ Den Aufsteiger will Koch keinesfalls unterschätzen. Er warnt: „Sie haben viele Spiele nur knapp verloren.“ Die Saarländer verfügten über eine massive Abwehr und einen sehr guten Torhüter. „Wenn sie den Ball haben, geht es schnell nach vorne“, berichtet Koch, der sich Spiele des kommenden Gegners auf Video angesehen hat.
Seine eigene Mannschaft müsse auf der Hut sein und eine bessere Leistung bringen als bei der 16:26-Niederlage gegen den TuS Dansenberg II. Die Pleite will Koch nicht auf die Verletztenmisere bei der HSG schieben. Auch wenn er derzeit auf seinen angestammten Rückraum verzichten muss. „Wir hatten trotz der Ausfälle einen guten Kader zusammen. Wir haben uns aber zu viele vermeidbare Fehler geleistet“, betont Koch. Die Formation vom vergangenen Wochenende werde nun auch gegen Dillingen/Diefflen spielen. Wie Thomas Betz soll auch Carsten Wenzel wieder dabei sein. Sicher war das am Freitag noch nicht. Wenzel musste am Donnerstag wegen erneuter Probleme am Fuß das Training abbrechen. Koch hofft aber auf seinen Einsatz.
Eckbachtal diesmal ohne Puffer
Punkte wären immens wichtig für die HSG Eckbachtal, wie Koch betont. Im Gegensatz zur vergangenen Saison fehlten die Bonuspunkte aus Spielen, die man nicht unbedingt hätte gewinnen müssen. Vor einem Jahr habe das geklappt. „Diesmal haben wir diesen Puffer nicht“, sagt Koch. Ein Sieg gegen den Aufsteiger wäre auch deshalb wichtig, weil für die HSG schon eine Woche später das nächste Heimspiel gegen den noch ungeschlagenen Spitzenreiter SV Zweibrücken ansteht.
Auf die Zeit danach blickt der Übungsleiter schon etwas entspannter. Er rechnet damit, dass sich sein Lazarett in zwei Wochen lichten wird und er wieder auf den vollen Kader zurückgreifen kann. „Die Abstände der Teams in der zweiten Tabellenhälfte sind gering. Mit ein, zwei Siegen kann man mehrere Plätze gutmachen“, erklärt Koch. Sein Team steht aktuell mit 4:12 Zählern auf dem vorletzten Platz.
Noch komplett ohne Punkte ist Aufsteiger HC Dillingen/Diffler. „Uns fehlt derzeit das Glück“, sagt Mannschaftsbetreuer Jürgen Dine. Viel habe in den letzten drei Spielen gegen Kastellaun/Simmern (24:26), Bingen (27:31) und Vallendar (25:28) nicht gefehlt. „Wir werden alles daran setzen, endlich zu punkten.“ Einfach werde das gegen die erfahrenen „Gekkos“ jedoch nicht.