Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel A-Klasse: Schwarz-Weiss Frankenthal empfängt SC Bobenheim-Roxheim

Trifft mit dem SC Bobenheim-Roxheim auf seinen Ex-Verein SC Schwarz-Weiss Frankenthal: Maximilian Haltenberger (links).
Trifft mit dem SC Bobenheim-Roxheim auf seinen Ex-Verein SC Schwarz-Weiss Frankenthal: Maximilian Haltenberger (links).

DJK Schwarz-Weiss Frankenthal gegen SC Bobenheim-Roxheim – das Topspiel der Fußball-A-Klasse wird am Samstag (16 Uhr) angepfiffen. Beide Teams sind ungeschlagen, die Gastgeber noch ohne Gegentor. Ein Spieler, der in der vergangenen Spielzeit für die DJK spielte, will das ändern.

Am Ende ist es der Jugendverein gewesen, zu dem es Stürmer Maximilian Haltenberger zog. Bereits zum zweiten Mal wechselte der 22-Jährige zurück nach Bobenheim-Roxheim. In diesem Sommer ging es von Schwarz-Weiss zum SC. „Wir sind super miteinander verblieben. Ich hatte schon früh angekündigt, dass ich zum SC gehen möchte“, sagt Haltenberger.

Der Offensivmann freut sich auf die Begegnung. DJK-Trainer, Tim Graf ist ebenfalls voller Vorfreude. „Auch, weil es der erste Gegner ist, der mitspielen wird“, erwartet der Trainer. Allzu große Sorgen macht er sich jedoch nicht, stellt die DJK doch bisher die beste Abwehr der Liga. Noch keinen Treffer mussten Frankenthals Torleute hinnehmen.

Starker Patrick Corell

Großen Anteil daran hat Neuzugang Patrick Corell. „Er ist auf einem absoluten Hoch“, lobt Graf seinen Kapitän. Der 33-Jährige stieß, wie vier weitere Spieler, in diesem Sommer vom Bezirksligisten VfR Frankenthal zum Stadtrivalen und hat ebenso einen Stammplatz inne wie Uwe Rebholz. Andere müssen im breiten Kader von Schwarz-Weiss noch um ihren Platz kämpfen.

Graf muss moderieren. „Das ist wirklich die schwierigste Aufgabe. Ich führe sehr viele Gespräche “, verrät der Coach. Dieser Umstand sei ihm jedoch bewusst gewesen. Er und seine beiden Co-Trainer seien gefragt. Sie wollen und sollen die Jungs bei Laune halten. „Wichtig ist es, jedem zu erklären, warum er nicht zum Einsatz kommt“, sagt der Übungsleiter. Noch gebe es keine Probleme, fügt Graf an.

Haltenberger angeschlagen

Probleme hat hingegen Maximilian Haltenberger. Aus der vergangenen Partie hat der Angreifer einige Blessuren davongetragen. Noch sei es nicht sicher, ob er spielen könne, meint sein Trainer Norbert Prehn. „Mein Fuß ist ein bisschen dick, die Schulter kaputt, aber es geht schon. Für die Bank sollte es auf jeden Fall reichen“, hofft Haltenberger auf einen Kaderplatz gegen sein Ex-Team.

Tim Graf hält viel von seinem ehemaligen Schützling. „Er ist einer der besten Spieler in der A-Klasse, wenn er fit ist. Ihn 90 Minuten zu verteidigen, wird schwer“, meint Graf. Dabei vergisst der Coach die anderen Offensivkräfte um Robin Wanger, Fabio Ranscht und Yannis Kusch nicht. „Sie sind technisch stark und schnell“, kennt Graf die Stärken des SC.

Prehn: SC ist Favorit

Prehn sieht die Gastgeber ebenso stark besetzt. „Moncada ist unfassbar. Ihr System mit den drei Spitzen ist überragend. Da wird es schwierig sein, gegenzuhalten“, glaubt der Coach des SC. Die DJK sieht er nach den getätigten Transfers in der Favoritenrolle. „Der Druck ist auf deren Seite“, macht Prehn klar. Zurückhaltend wolle er dennoch nicht agieren. Im Gegenteil: „Wir werden nicht verhalten spielen.“ Haltenberger geht noch einen Schritt weiter. „Ich erwarte einen Sieg und ein dominantes Auftreten von uns. Wir wollen die ersten sein, die gegen die DJK treffen“, sagt der Stürmer selbstbewusst.

Ganz so deutlich sieht es sein Trainer nicht. Prehn erwartet ein enges Spiel, in dem die Tagesform entscheidend ist. „Wir müssen von der ersten Minute an wach sein. Das waren wir zuletzt gegen Obersülzen nicht“, moniert der SC-Coach. Dafür sorgten seine Schützlinge in der Schlussphase für eine Wende und am Ende einen Sieg. Mit einem ähnlichen Ausgang wäre Prehn sicher zufrieden. Graf dürfte das anders sehen.

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