1. FC Kaiserslautern Frontzeck muss liefern

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Die Fans sehen FCK-Trainer Michael Frontzeck als den Schuldigen.

Der FCK hatte Fortschritte gemacht. Den zwei Schritten voran aber folgten drei zurück. Rückschritt statt Fortschritt – deshalb ist der Trainer angezählt.

Das 0:0 gegen den SV Wehen Wiesbaden – für den Fan des 1. FC Kaiserslautern eine gefühlte Niederlage – tut weh. Der Schmerz hat Langzeitwirkung. In dieser „Form“ spielt die Mannschaft das Stadion leer und verliert das Saisonziel Wiederaufstieg bar jeglichen Selbstvertrauens bald völlig aus den Augen. Die Tabelle lügt nicht: Diese Lauterer Mannschaft verkörpert seit einigen Wochen allenfalls Mittelmaß. Der Weg nach unten ist kürzer als der nach oben! Was sich schon beim 2:1-Duselsieg von Aalen abzeichnete, wurde in den drei sieglosen Folgespielen deutlich: Das ist keine Ergebniskrise wie die Remis in Zwickau, Jena und gegen Fortuna Köln. Der FCK ist in der Krise. Spielerischen Fortschritten – wie beim 4:1 in Braunschweig, dem 2:1 gegen Lotte, selbst beim 0:2 in Osnabrück, dem formidablen 2:0 gegen den KFC Uerdingen – folgten Leistungseinbrüche. Der jüngste Misserfolg hat den Kredit aufgebraucht. Am Sonntag kamen 6000 Zuschauer weniger als gegen Cottbus. Die Suche nach Investoren wird durch Nicht-Leistungen karikiert.

Trainer verantwortlich für Leistung

„Die Art und Weise, wie wir gespielt haben, damit können wir nicht zufrieden sein“, gestand Michael Frontzeck nach dem Anti-Fußball am Sonntag, wohlwissend, dass er als Trainer für die Leistung verantwortlich ist und für die passenden Ergebnisse zu sorgen hat. Die Herkulesaufgabe mit 15 externen Zugängen einen Neuaufbau mit dem Ziel Wiederaufstieg zu meistern hat Frontzeck angenommen – und sich zugetraut. Der integre Facharbeiter mit hohen menschlichen Qualitäten hat einen Kader übernommen, für den Martin Bader, der Geschäftsführer Sport, die Verantwortung trägt. Bader ist nach wie vor von diesem Kader überzeugt, dem Frontzeck nach und nach die talentierten Eigengewächse Lukas Gottwalt und Christian Kühlwetter zuführte. Bader steht zum Trainer und Talentförderer. Bader wird ihn aber auch ohne Wenn und Aber in die Pflicht nehmen, mehr aus diesem Kader herauszuholen. Fakt ist: Mit Lukas Spalvis fehlt der beste Stürmer schwer verletzt. Frontzeck befehligt eine junge Mannschaft. Florian Dick, der Kapitän, hat seinen Stammplatz nach dem 3:3 in Jena an den 13 Jahre jüngeren Dominik Schad verloren, der es anfangs sehr gut spielte, zuletzt ins Schwimmen geriet. Da fehlte der Mannschaft der Kapitän und Antreiber Dick mit seiner Routine und seiner Führungsqualität auf dem Platz.

Geduldsfaden reisst

Auf dem Rasen war zuletzt wenig von dem zu sehen, was trainiert wurde. Im Heimspiel darf der Zuschauer von seinem FCK erwarten, dass er aggressiv attackiert, ohne die Balance zu verlieren, dass er den Gegner mit Tempo und nicht im Alibistil anläuft. Bei vielen Fans ist der Geduldsfaden gerissen, weil auf dem Platz Kopf und Herz fehlten!

An dieser Stelle finden Sie ein Video via GlomexSport.

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