1. FC Kaiserslautern
FCK-Trainer Funkel: Klare Worte zu Niehues und zum Pokal
In den zurückliegenden Tagen war manch einer, der es mit den Roten Teufeln hält, etwas verschnupft. Ein Foto zeigte Julian Niehues mit Trikot und Verantwortlichen seines kommenden Arbeitgebers, des Bundesligisten 1. FC Heidenheim. Friedhelm Funkel hingegen blieb gelassen. „Das ist doch normal in der heutigen Zeit, dass man einen neuen Spieler vorstellt“, sagte der Cheftrainer des FCK im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Eines ist ihm wichtig zu unterstreichen: „Julian ist mit dem Kopf und dem Herzen nur beim FCK. Ich vertraue ihm zu hundert Prozent.“
Daraus lässt sich schließen, dass der 22-jährige Mittelfeldspieler wohl auch am Samstag (13 Uhr, Liveticker auf rheinpfalz.de) in der Partie gegen Funkels große Liebe Fortuna Düsseldorf ein Teil der Startelf sein dürfte. Ob dies im Falle von Julian Krahl so sein wird, ist völlig ungewiss. Auch Funkel, der die trainingsfreien Tage in der Heimat verbrachte, um mit Freunden und der Familie ein wenig aufzutanken, wagt keine Prognose. „Die Frage, ob er spielt, kann ich nicht beantworten“, sagt Funkel, „wir müssen sehen, wie die Behandlungen anschlagen und ob er die Hand vielleicht schon wieder ein bisschen belasten kann.“
Der Schlussmann hatte beim 1:1 in Hannover eine Verstauchung erlitten, wie Funkel bestätigte. Mit dem in selbiger Partie verletzt ausgeschiedenen Ragnar Ache sei gewiss nicht zu rechnen. Der Stürmer beklagt nach RHEINPFALZ-Informationen den Riss eines äußeren Oberschenkelmuskels. Mit Ache kann Funkel auch für das DFB-Pokal-Halbfinale am kommenden Dienstag beim 1. FC Saarbrücken nicht planen.
Funkel wäre nicht Funkel ...
Dass der Deutsche Fußball-Bund das für Samstag anberaumte Drittligaspiel der Saarländer gegen Rot-Weiss Essen abgesagt hat, um den malträtierten Rasen im Ludwigsparkstadion zu schonen, provozierte bei großen Teilen des Kaiserslauterer Anhangs Zorn, aber auch Trotz. Der FCK selbst hat sich zu dieser Causa nicht geäußert, und Funkel wäre nicht Funkel, ließe er sich davon aus der Balance werfen. „Das ist so, und das akzeptiere ich“, sagt der 70-Jährige und betont, dies sei für seine am Wochenende im Abstiegskampf geforderte Elf kein besonderer Nachteil: „Du musst als Profimannschaft in der Lage sein, alle drei Tage ein Spiel zu bestreiten.“
Von nun an wird’s auf jeden Fall ernst: Nach der letzten länderspielbedingten Pause der Saison startet der FCK am Dienstag mit zwei öffentlichen Trainingseinheiten in die Endphase.
