Schließen x

Anmelden

»Registrieren     »Passwort vergessen

Zum Einzelverkauf der Ausgabe als PDF
Samstag, 16. Juni 2018

27°C

Mittwoch, 21. Februar 2018 Drucken

Games

Dunkle und helle Zeiten

„Rise and Fall“, die erste Erweiterung von Civilization 6, bringt eine Menge Neuerungen für Hobby-Welteroberer

Von Benjamin Ginkel

( Screenshot: 2K Games)

Rohdiamanten muss man schleifen, um sie zu einem wertvollen Schmuckstück zu machen. Nun war „Civilization 6“ kein schlechtes Spiel, doch der Feinschliff der ersten Erweiterung „Rise and Fall“ tut dem Strategiespiel richtig gut. An der Künstlichen Intelligenz der Gegner im Spiel sollten die Entwickler allerdings dringend arbeiten.

Im Oktober 2016 ist „Civilization 6“ erschienen, Hersteller Firaxis Games hat seitdem in mehreren kleinen Updates das Spiel verbessert, unter anderem neue spielbare Völker für das Rennen um den Sieg hinzugefügt. In dem Strategiespiel führt der Spieler eine Zivilisation von der Steinzeit bis in die Moderne. Dabei muss er sich um die militärische Sicherheit des Reiches ebenso kümmern wie um die Kultur, die Forschung oder die Religion. All das in Einklang zu bringen, ist eine große Aufgabe. Dazu mischen sich computergesteuerte Nachbarnationen ein. Mal kriegerisch, mal friedlich.

„Rise and Fall“ krempelt als Erweiterung – das Grundspiel wird vorausgesetzt – das Spielprinzip freilich nicht um. Stattdessen wird es um einige interessante Aspekte ergänzt, beispielsweise dunkle und helle Zeitalter. Ist eine Zivilisation erfolgreich, sammelt sie Punkte für ein besonderes Zeitalter – etwa durch entdeckte Naturwunder, neue Siedlungen oder eroberte Barbarenlager. Wer fleißig Punkte sammelt, wird mit netten Vorteilen für seine Nation belohnt. Wer dagegen keine Punkte sammelt, der rutscht in ein dunkles Zeitalter, in dem die Bevölkerung – logisch – nicht mehr zufrieden ist.

Die Zufriedenheit der Einwohner lässt sich nun an einem eigenen Wert ablesen, der Loyalität. Ist die groß genug, läuft alles rund. Sinkt die Loyalität dagegen, kann es sogar sein, dass sich Städte für unabhängig erklären und sich der deutlich erfolgreicheren Nachbarnation anschließen. Ein Grund mehr, die Bedürfnisse der Bürger im Auge zu behalten. Dazu können mit „Rise and Fall“ Gouverneure in Städten eingesetzt werden, die jeweils unterschiedliche Boni für die Siedlungsentwicklung mit sich bringen. Da es nur maximal sieben von ihnen gibt, gilt es, die Verwalter mit Köpfchen einzusetzen. Abgerundet wird die Erweiterung mit neuen spielbaren Zivilisationen, frischen Wundern und Einheiten.

INFO

Verlag: 2K Games

Freigegeben: Ab 12 Jahren

Wertung: 8,5 von 10 Punkten

Zugang auswählen


Sie sind bereits Kunde?

Einloggen

Sie sind bereits Kunde?

Einloggen