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In „Evil Genius 2: World Domination“ ist der Spieler der Bösewicht
Eine tropische Insel samt Vulkan bietet dem Spieler als Superbösewicht Unterschlupf, der nach und nach ausgebaut wird. Ähnlich wie im Vorgänger oder dem legendären „Dungeon Keeper“ sieht man aus der Vogelperspektive erst einmal nur Gestein. Das wird von Arbeitern auf Anweisung entfernt, und Räume werden angelegt – das nötige Kleingeld und die Technik dazu vorausgesetzt. Um den Geldfluss nicht austrocknen zu lassen, werden die Untergebenen in Kleingruppen in die ganze Welt entsandt, um Banken zu überfallen oder mit anderen fragwürdigen Methoden Geld zu verdienen.
Sind die Handlanger anfangs mit einem Spind und einem Bett zufrieden, wachsen im Laufe der Spielzeit deren Bedürfnisse und damit auch die Komplexität des Spiels. Kantine und Ruheräume, Trainingshallen und Kommunikationszentralen werden in den Stein gehauen. Doch die zunehmende Betriebsamkeit auf der Insel mit Sandstrand erregt Aufmerksamkeit, und schnell schicken erste Regierungen ihre Agenten.
Wenn die nicht den in der Basis eingebauten Fallen zum Opfer fallen – alles übertrieben comichaft, etwa die „Riesen-Boxhandschuh-Falle“ –, werden die Handlanger aktiv und erledigen oder inhaftieren die ungebetenen Gäste.
„Evil Genius 2“ macht einen Heidenspaß – was zum großen Teil mit dem stimmigen 60er-Jahre Grafik- und Musikstil zu tun hat, der an die goldene Zeit der Agentenfilme erinnert. Der schwarze Humor und die witzigen Animationen runden es ab. „Evil Genius 2: World Domination“ ist auf der Downloadplattform Steam für den PC erhältlich.
Info
Verlag: Rebellion
Freigegeben: Nicht geprüft, nur Download
Wertung: 8 von 10 Punkten