Rheinpfalz Hinterweidenthal: Wo der Teufel speisen wollte

Hinterweidenthal bietet idyllische Fachwerkhäuser, tolle Natur, Arbeitsplätze und gute Verkehrsanbindungen.
Hinterweidenthal bietet idyllische Fachwerkhäuser, tolle Natur, Arbeitsplätze und gute Verkehrsanbindungen.

In Hinterweidenthal im Landkreis Südwestpfalz steht der berühmte Teufelstisch und nicht nur Kinder schätzen den gleichnamigen Erlebnispark. Hinter einigen Türen erwarten die Gäste Genüsse in der Gastronomie und im Kaffeehaus. Die Hinterweidenthaler sind stolz auf ihre Geschichte, die Schönheit der Natur und richten den Blick immer in die Zukunft. Kindergarten, schnelles Internet, nachhaltiges Wohnen sind wichtige Themen.

„Wir haben hier eine hervorragende Infrastruktur“, sagt Hinterweidenthals Bürgermeisterin Bärbel Schenk. Die B 10 und die B 427 liegen vor der Hinterweidenthaler Haustür. Per Bus, Bahn und Rad ist die Gemeinde gut erreichbar. Auch beim deutsch-französischen Bauernmarkt, der regelmäßig 10.000 Besucher lockt. Der Erlebnispark Teufelstisch, ein Abenteuerspielplatz für Groß und Klein, zählt jährlich 35.000 Gäste und 5500 jüngere sowie ältere Freunde der Natur übernachten auf dem Waldjugendzeltplatz in Hinterweidenthal. Dies sind Angebote, die Besucher, aber auch Einheimische gerne nutzen. Wer in Hinterweidenthal lebt, schätzt auch den Kindergarten und die Grundschule. Dort wird Betreuung über die Unterrichtszeit hinaus und in den Ferien angeboten. Es gibt 450 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im Ort, der mehrere Gewerbeflächen ausweist. Das Forstamt im Ort ist Ausbildungsbetrieb. Bundesweit sind die Holzspielgeräte für Kinderspielplätze gefragt, die in Hinterweidenthal gefertigt werden. Es gibt Handwerk, Handel, Gastronomie. Ein Discounter plant derzeit die Ansiedlung in der Gemeinde.

Neubürger werden gut aufgenommen

„Wir bieten viel und tun auch was dafür“, betont die Bürgermeisterin und denkt dabei auch an etliche Bürger, die in Vereinen und in der Gemeinde anpacken. Sie selbst ist ein Beispiel für Hinterweidenthaler Tatkraft, hilft, wo sie gebraucht wird. Lustig geht es zu, wenn in Hinterweidenthal Fastnacht gefeiert wird; sportlich, wenn rund um den Ort gelaufen wird oder einheimische Athleten bei Meisterschaften starten. Die Hinterweidenthaler kümmern sich um Neubürger. Wer nach Hinterweidenthal ziehe, werde in eine funktionierende Dorfgemeinschaft aufgenommen, verdeutlicht die Bürgermeisterin. Ein Grund zum gemeinsamen Feiern – beispielsweise im gut frequentierten Dorfgemeinschaftshaus – finde sich immer.

Auf die Zukunft vorbereitet

Kein Wunder also, dass Häuser und Wohnungen in Hinterweidenthal gefragt sind. „Die Nachfrage ist da“, bestätigt Schenk. Aktuell bauen private Investoren größere Häuser mit modernen Wohneinheiten. In diesem Segment übersteige die Nachfrage das bestehende Angebot schon lange, jetzt werde die Lücke geschlossen. Damit der Ort als Wohngemeinde auch in Zukunft attraktiv und auf neue Herausforderungen vorbereitet ist, engagiert sich die Gemeinde im Förderprogramm „Energetisches Quartierskonzept“. Nachhaltiges Wohnen bestimmt die Zukunft. Die den Ort umgebende Natur bietet unzählige Freizeitmöglichkeiten. Kein Wunder, dass der Sage nach der Teufel ausgerechnet hier essen wollte. Mangels eines passenden Tisches baute er sich diesen selbst aus zwei Felsen, die er übereinander legte. So kam Hinterweidenthal zum Wahrzeichen Teufelstisch.

Zwei Fragen – Zwei Antworten

Bärbel Schenk (66) ist Rentnerin, aber nicht im Ruhestand. Seit 1999 ist sie Bürgermeisterin in ihrer Heimatgemeinde Hinterweidenthal. Wo ist Ihr liebster Platz? Es gibt zwei Plätze, beide bieten einen tollen Blick auf Hinterweidenthal. Zum einen der Birkenblick, der für alle zugänglich ist. Lohnt vor allem, aber nicht nur zur Weihnachtszeit. Mein zweiter Lieblingsplatz ist der Balkon meiner Tochter. Warum sollte man herziehen? Hinterweidenthal liegt sehr zentral, ist per Bahn, Auto und Fahrrad gut erreichbar. Wir sind eine familienfreundliche Gemeinde, integrieren Neubürger schnell.