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EA Sports FC: Neuer Name, (fast) gleiches Spiel
Neuer Name hin oder her: EA kann Fußball. Spieler haben durch den Namensverlust praktisch keine Nachteile. Zumal der Videospielriese ohnehin neben der Fifa mit rund 300 weiteren Lizenzgebern zusammenarbeitet - darunter die UEFA oder die DFL.
Das ist eine gute Nachricht, denn so behalten die Spieler und (die meisten) Vereine in „EA Sports FC 2024“ – kurz „FC24“ – weiter ihre echten Namen und EA muss nicht wie der langjährige Konkurrent „Pro Evolution Soccer“ der Japaner von Konami auf den Fantasie-Namen zurückgreifen.
EAs neuster Fußball-Ableger hat alles, was auch „Fifa“ hatte. Der klassische „Anstoß“ ist gut, um erst einmal mit den grundlegenden Mechaniken des „Fifa“-Nachfolgers vertraut zu werden und sich dann in die Feinheiten einzuarbeiten. Beispiel: Beim Eckball ist es möglich, je nach Fußstellung entweder geradlinige oder aber angeschnittene Bälle zu seinen kopfballstarken Spielern im Strafraum zu flanken.
Erstmals ab zwölf Jahren freigegeben
Wer eher längerfristiges Vergnügen sucht, für den sind die Karriere-Modi etwas, bei denen man die Geschicke eines ganzen Vereins oder aber eines einzelnen Spielers steuert. Verbesserungen zu „Vorgänger“ „Fifa 23“ muss man mit der Lupe suchen. „FC 24“ spielt sich flüssig, die Spieler sehen realistisch aus. Atmosphärisch ist dann aber doch etwas neu: In der Halbzeit oder nach Spielende werden kleine Zwischensequenzen eingeblendet: Die Trainerin an der Taktiktafel oder der nach einer Niederlage verzweifelte Spieler.
Besonders viele Spieler lockt naturgemäß der Online-Modus „Ultimate Team“ an, bei dem man sich seine eigene Mannschaft individuell zusammenstellen und gegen die Teams anderer Spieler auf der ganzen Welt antreten kann. Hier gibt es erstmals auch Spielerinnen und es können gemischte Teams aus Männern und Frauen antreten.
Und dann wäre da noch der Volta-Spielmodus, der vor einigen Jahren eingeführt wurde und an die „Fifa-Street“-Reihe erinnert. Vier-gegen-vier auf virtuellen Bolzplätzen. Das ist kurzweilig und macht Laune. EA bleibt sich also treu. Das gilt aber in jeder Hinsicht: Wer beispielsweise im „Ultimate Team-Modus“ seinen Geldbeutel öffnet und Spielwährung kauft, hat nach kurzer Zeit ein deutlich stärkeres Team als diejenigen, die das nicht tun. Diese „In-Game-Käufe“ sind ein Grund, warum die Fußball-Simulation erstmalig ab zwölf Jahren freigegeben ist: Seit Januar gelten neue Regeln im Jugendschutzgesetz, die der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) die neue Einstufung ermöglicht.
Info
Wertung 7,5 von 10 Punkten
Freigegeben: Ab 12 Jahren
Entwickler: Electronic Arts
Plattformen: PC, PS5, Xbox und Switch