Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Die deutschen Handballer sind noch nicht reif genug

Enttäuscht: Kai Häfner.
Enttäuscht: Kai Häfner.

Im Viertelfinale ging der deutschen Handball-Nationalmannschaft die Puste aus. Frankreich war reifer und abgeklärter. Noch ist das Turnier nicht zu Ende!

Die letzten 20 Minuten im Viertelfinale waren richtig enttäuschend. Da bekamen die deutschen Handballer keinen Stich mehr. Die Niederlage fiel zu hoch aus. Die Enttäuschung war groß, nachdem die Medaillenträume geplatzt waren. Der deutsche Kader hat in der Breite nicht die Qualität wie der Kader der Franzosen, Dänen oder Schweden. Im siebten Spiel binnen zwölf Tagen konnte das Team nicht mehr mithalten. Frankreich hatte einen Tag mehr Pause. Wie übrigens auch Spanien, der Bezwinger von Norwegen. Im Spiel gegen Ägypten geht es jetzt darum, den guten Gesamteindruck der vergangenen Tage zu bestätigen. Dran bleiben ist die Losung für die Partie gegen Ägypten. Das Turnier war dennoch ein Schritt in die richtige Richtung. Das Team hat einen Entwicklungsschritt gemacht. Die Weltspitze ist wieder ein Stückchen näher gekommen. Spieler wie Juri Knorr, Julian Köster, oder Lukas Mertens können das Spiel der Mannschaft auf Jahre prägen. Johannes Golla ist eine klasse Kapitän, Andreas Wolff ein super Torhüter. Wenn Hendrik Pekeler, Fabian Wiede, Sebastian Heymann und Julius Kühn zurückkommen, hat Deutschland eine Mannschaft, die um Titel mitspielen kann. Schon bei der Heim-EM im nächsten Jahr. Vorne an der Spitze geht es sehr eng zu.

Mehr zum Thema
x