Mutterstadt RHEINPFALZ Plus Artikel Neugeborene bekommen in Mutterstadt eigenen Empfang

In Mutterstadt soll es bald einen eigenen Empfang für Neugeborene geben.
In Mutterstadt soll es bald einen eigenen Empfang für Neugeborene geben.

Die allerjüngsten Mutterstadter, nämlich die Neugeborenen, sollen künftig mit einem eigens für sie organisierten Empfang im Dorf willkommen geheißen werden. So hat es die SPD im Gemeinderat beantragt und der Rat beschlossen.

Derzeit ist geplant, dass der Neugeborenenempfang am 27. Juni von 10 bis 13 Uhr für die Geburtsjahrgänge 2019 und 2020 im Rathausfoyer stattfinden soll. Er wird in einer gemeinsamen Planungsgruppe mit dem Netzwerk Kindeswohl der Kreisverwaltung vorbereitet. Dabei sollen sich Einrichtungen, Institutionen und Vereine, die ein spezielles Angebot für Kleinkinder haben, mit Informationsständen präsentieren können. Dieses Konzept finden die Ratsfraktionen von CDU, FWG, Grünen und SPD gut.

Allerdings wollten die Sozialdemokraten zudem einen Empfang für Neubürger. Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (SPD) hält das angesichts von durchschnittlich 600 Zugezogenen jährlich für nicht sinnvoll und den Aufwand für zu groß. So etwas könne das Vorzimmerpersonal nicht auch noch leisten. Alternativ möchte er neue Mutterstadter mit einem besonderen Einladungstext zum Neujahrsempfang im Amtsblatt ansprechen.

Das wiederum halten Hannelore Klamm (SPD) und Walter Altvater (Grüne) für zu wenig. Eine eigene Veranstaltung wäre aus ihrer Sicht besser. „Zumal ja ohnehin nicht alle 600 der Einladung folgen werden“, findet Klamm. Hartmut Magin (FWG) gibt zu bedenken: „Neubürger sollten lieber in eine andere Veranstaltung eingebunden werden, bei der sie auch Kontakt zu alteingesessenen Mutterstadtern bekommen.“ Eine endgültige Entscheidung hat der Gemeinderat zu diesem Thema noch nicht getroffen.

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