BOBENHEIM-ROXHEIM
Nachtweideweiher: Verein für Naturschutz- und Heimatpflege pflanzt zwölf Bäume
Finanziert wurde das Projekt mit Spenden. Die Gründe, sich zur Stiftung eines Baums zu entscheiden, seien meist persönlicher oder familiärer Natur, etwa um einem Verstorbenen zu gedenken oder an das Enkelkind zu erinnern, erläuterte der Vorsitzende des Vereins für Naturschutz- und Heimatpflege, Ewald Marx, der RHEINPFALZ. Er sprach von einem „schönen und letztlich auch sinnvollen Brauch. Man tut mit einer Baumpflanzung etwas für den Klimaschutz und setzt ein bleibendes Zeichen.“
Bei der Pflanzenauswahl habe man sich für ortsspezifische Laubbäume entschieden. Wie bei der ersten Aktion vor einem Jahr wurden Bergahorne, Lederhülsenbäume und Winterlinden gepflanzt. „Die haben bereits einen größeren Stammdurchmesser“, sagte Marx. Zu den bislang zehn Exemplaren sind am Samstag weitere zwölf Bäume hinzugekommen.
Neben den Stiftern haben sich auch Vertreter der Bobenheim-Roxheimer CDU und der örtlichen Grünen aktiv an der Pflanzaktion beteiligt. Eine Spenderfamilie kam aus Frankenthal. Fachmännisch unterstützt wurden die Helfer von den Vereinsmitgliedern, die sich auch um die weitere Pflege der Bäume kümmern werden. Auf dem Areal am Nachtweideweiher könnten diese sehr gut versorgt werden, berichtete Marx. „Jeder Baum benötigt in der Startphase im Sommer sicher 20 bis 30 Liter Wasser in der Woche“, schätzt er.
Geeignete Grundstücke gesucht
Erfreulich aus Sicht des Vorsitzenden: Die jüngste Pflanzaktion beschert dem Verein für Naturschutz- und Heimatpflege neue Mitglieder. Einige der vertretenen Baumspender füllten gleich vor Ort ein Beitrittsformular aus. Ein Grund, den viele von ihnen nannten: Sie wollen mit ihrer Mitgliedschaft einen Beitrag zum Umweltschutz vor Ort zu leisten.
Die Aktion wolle man fortsetzen, erklärte Ewald Marx. „Weil wir am Nachtweiher keine weiteren Bäume mehr pflanzen können, benötigen wir dazu jedoch geeignete Flächen.“ Grundstückseigentümer, die dem Verein ein passendes Areal anbieten möchten, und weitere Baumspender können sich bei Ewald Marx unter Telefon 06239 3007 oder per E-Mail an e.marx@gmx.de melden.