Ludwigshafen RHEINPFALZ Plus Artikel Rheingönheim: Kein Wohnungsbau im Gewerbegebiet

Auch eine Aldi-Filiale ist in der „Mörschgewanne“ angesiedelt.
Auch eine Aldi-Filiale ist in der »Mörschgewanne« angesiedelt.

Der Bebauungsplan „Nördlich Erbachstraße – Änderung 1“ für das Gewerbegebiet „Mörschgewanne“ in Rheingönheim soll neu aufgestellt werden. Der Ortsbeirat hat der Stadtverwaltung dafür am Mittwochabend grünes Licht gegeben. Wohnungsbau ist in dem Gewerbegebiet nicht möglich.

Schon seit einigen Jahren sorgt die Aldi-Filiale in der „Mörschgewanne“ für Gesprächsstoff in Rheingönheim. Denn der Discounter hat Ortsvorsteher Wilhelm Wißmann (CDU) zufolge angekündigt, dass der Laden in dem Gewerbegebiet aufgegeben und eine neue, größere Filiale auf dem Gelände des TV in der Dorfmitte gebaut werden soll. Zudem hat die Firma Keil Konzepte nach ihrem Umzug aus der „Mörschgewanne“ nach Speyer im März Pläne für ein Ärztehaus auf dem bisherigen Firmengelände vorgestellt. Zwei gute Gründe für die Stadtverwaltung, das Einzelhandelskonzept für das Gewerbemischgebiet zu überarbeiten.

Auch in Zukunft sollen die Grundstücke in der „Mörschgewanne“ für klassische Gewerbebetriebe, Handwerker und Existenzgründer reserviert werden, erklärte eine Mitarbeiterin der Verwaltung. Wohnungsbau und Einzelhandel ist generell nicht zulässig. Gleiches gilt für Vergnügungsstätten, Bordelle und Wettbüros. Sollte jedoch der Aldi tatsächlich irgendwann seine Filiale in der „Mörschgewanne“ aufgeben, könnte sich dort wieder ein Lebensmittelhändler ansiedeln, versicherte die Vertreterin der Verwaltung.

Verwaltung: Keine Anfrage für Ärztehaus

Die Ansiedlung eines Ärztehauses ist in dem Gewerbegebiet nach Ansicht der Verwaltung grundsätzlich möglich. Entsprechende Pläne lägen dem Bauamt jedoch bisher nicht vor. Auch eine Bauvoranfrage sei noch nicht eingegangen.

Am Montag stimmt der Ludwigshafener Bau- und Grundstücksausschuss über die Neufassung des Bebauungsplans ab.

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