Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Absage mit Hintertürchen

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Die Entscheidung der Stadt, ab 2023 auf die Ponyreitbahn verzichten zu wollen, ist richtig. Aber: Sie kommt zu spät.

Halb zog es sie, halb sank sie hin: Nachdem es weitere Kritik an dem Pony-Karussell hinterm Rathaus gab, hat die Stadtverwaltung entschieden, nicht mehr das Ob, sondern nur noch das Wie diskutieren zu wollen. Ab 2023 soll es das Angebot in dieser Form nicht mehr geben. Die Verantwortlichen halten sich mit ihrer Formulierung offen, dass Ponyreiten in anderer Form stattfinden könnte, und wollen damit vor allem Fairness gegenüber dem Betreiber signalisieren. Dem Unternehmer hätten sie aber möglicherweise mehr geholfen, wenn sie im Planungsprozess für den Weihnachtsmarkt schon einmal über die bereits in der Vergangenheit umstrittene Attraktion nachgedacht hätten. Die Entscheidung jetzt ist richtig (und ohne Alternative) – aber leider viel zu spät.

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