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Freitag, 09. November 2018 - 12:00 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Arbeitskreis der pfälzischen Landeskirche kritisiert „Mia“-Fotomontage

Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig zum Gedanken an die Opfer des nationalsozialistischen Völkermords. Beim Aufruf zu einer Demonstration verwendete eine AfD-nahe Initiative eine Fotomontage mit Mias Namen auf einem Stolperstein. Archivfoto: DPA

Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig zum Gedanken an die Opfer des nationalsozialistischen Völkermords. Beim Aufruf zu einer Demonstration verwendete eine AfD-nahe Initiative eine Fotomontage mit Mias Namen auf einem Stolperstein. Archivfoto: DPA

Der Arbeitskreis „Kirche und Judentum“ der pfälzischen Landeskirche hat der AfD-nahen Initiative „Kandel ist überall“ die Verharmlosung der Verbrechen des Nationalsozialismus vorgeworfen. Der Arbeitskreis kritisiert, dass die Initiative beim Aufruf zu einer Demonstration eine Fotomontage benutzt habe, die den Namen der Ende Dezember ermordeten Schülerin Mia aus Kandel auf einem Stolperstein zeigt.

Verbrechen nicht mit Völkermord gleichsetzen



Wer das Verbrechen eines Einzeltäters mit dem massenhaften, staatlich organisierten Völkermord der Nationalsozialisten gleichsetze, habe nichts verstanden von der deutschen Geschichte, teilte der Arbeitskreis am Mittwoch in Speyer mit. Der Arbeitskreis schließt sich damit der Kritik des Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, an. Stolpersteine sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit im Boden verlegten Gedenktafeln will er an das Schicksal der Menschen erinnern, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. |epd

 

 

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