Handball
Wie viele Eulen-Fans dürfen in die Eberthalle?
Die Vorfreude, betont Lisa Heßler, ist da. Der so bittere Abstieg aus der Bundesliga ist verarbeitet. „Es ist extrem beeindruckend, wie diese mannschaftliche Geschlossenheit schon wieder da ist“, beobachtet die Geschäftsführerin. Am Donnerstagabend besiegten die Eulen den türkischen Meister Spor Toto SK in einem Testspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 30:21 (15:11). Spor Toto SK nutzte das Spiel als Vorbereitung auf die EHF-Cup-Partie am Samstag (18 Uhr) bei den Rhein-Neckar Löwen.
Sorgen bereiten bei den Eulen allerdings die vielen Verletzungen. Bis zum Saisonstart am 11. September (19 Uhr) gegen den TV Hüttenberg soll es jedoch deutlich besser aussehen. Dann würde Lisa Heßler gerne so viele Fans wie möglich in der Friedrich-Ebert-Halle begrüßen. Das Problem: Die Inzidenzwerte steigen wieder. Aktuell dürften nach der Corona-Landesverordnung lediglich 350 Zuschauer in die Halle. Bei der Landesregierung in Mainz und auch bei der Stadt hat die Geschäftsführerin sehr gute Gespräche geführt. Die Hoffnung besteht, dass zumindest 700 Anhänger beim Ligaauftakt dabei sein können.
Melsungen will in voller Halle spielen
Heßler schaut dieser Tage beispielhaft zur MT Melsungen. Der Bundesligist will in seinem ersten Heimspiel gegen den THW Kiel in Kassel vor voller Halle spielen. Das mit einer 2G-Regelung. Heißt: Nur geimpfte und genesene Zuschauer erhalten Eintritt.
Ein Thema, mit dem sich auch die Eulen befassen müssen. „Wir werden einen Antrag stellen, der es uns erlaubt, verantwortungsvoll und auf Basis der bereits gewonnenen Erkenntnisse, mehr als 350 Zuschauer zuzulassen.“ Die Saison der Eulen sei zwar durchfinanziert. In der Kalkulation spielen Zuschauereinnahmen aber auch eine wichtige Rolle. Dass bereits rund 800 Anhänger Dauer- beziehungsweise VIP-Karten geordert haben, hilft dem Klub nicht nur sehr, sondern beeindruckt die Geschäftsführerin: „Das ist ein tolles Zeichen unserer Fans.“