FCK Huth soll bleiben, Röser spielt wohl keine Rolle mehr in den FCK-Planungen

Traf gegen die SV Elversberg: FCK-Angreifer Elias Huth (links), hier gegen Quirin Moll vom TSV 1860 München.
Traf gegen die SV Elversberg: FCK-Angreifer Elias Huth (links), hier gegen Quirin Moll vom TSV 1860 München.

Ein Erfolg gegen den FSV Frankfurt, eine Niederlage gegen die SV Elversberg. Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat am Dienstag zwei Testspiele hintereinander absolviert. Während Angreifer Lucas Röser wohl keine Rolle mehr spielen wird, soll Elias Huth bleiben.

In seinem Nachwuchsleistungszentrum Fröhnerhof hat der 1. FC Kaiserslautern am Dienstag die beiden Testspiele absolviert. In der ersten Partie des Tages gelang dem FCK ein 1:0 (0:0)-Erfolg gegen den FSV Frankfurt, Tabellendritter der Regionalliga Südwest. Den Siegtreffer erzielte Angreifer Marvin Pourié.

Im zweiten Spiel mussten sich die Roten Teufel der SV Elversberg, Tabellenfünfter der Regionalliga, mit 1:2 (0:1) geschlagen geben. Die Tore für die Elversberger erzielten Torben Rehfeldt und Nico Karger. Für die Lauterer traf Stürmer Elias Huth zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Die Spiele fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Notzon: „Wir planen mit Elias“

„Für Elias hat es mich gefreut, das Tor tut ihm gut“, sagte FCK-Sportdirektor Boris Notzon am Abend der RHEINPFALZ. Der 23-Jährige ist noch ohne Saisontor. Drittligakonkurrent FSV Zwickau, an den Huth in der vergangenen Saison ausgeliehen war und für den er 14 Tore erzielte, hat in der Winterpause erneut angefragt, hätte den Angreifer gerne wieder in Westsachsen. Doch Notzon erteilt den Wünschen des FSV eine Absage: „Wir planen mit Elias.“ Huth hatte im Herbst seinen ursprünglich noch bis Sommer 2021 laufenden Vertrag bis zum 30. Juni 2022 verlängert.

Interne Präsentation dringt nach außen

Anders sieht es bei Lucas Röser aus. Auch der 27-jährige Angreifer blieb in seinen bislang vier Saisoneinsätzen ohne Treffer. Die „Sport Bild“ hat nun berichtet, dass Röser den Verein verlassen, ausgeliehen werden oder in der U21 zum Einsatz kommen soll, beruft sich dabei auf eine Präsentation, die Notzon vor Weihnachten dem Beirat vorgestellt hatte. Notzon zeigte sich verärgert darüber, dass diese nach außen gedrungen ist. Äußern wollte er sich zu dem Artikel nicht. Nach RHEINPFALZ-Informationen ist Röser aber in der Tat mitgeteilt worden, dass es beim FCK sehr schwer für ihn wird, noch eine Rolle zu spielen. Zumal bekannt ist, dass sich der Klub um einen schnellen Offensivmann bemüht, hier Gespräche mit potenziellen Neuzugängen laufen. Rösers Vertrag bei den Roten Teufeln läuft noch bis Ende Juni 2022.

Junge Garde gefällt

Erst einmal nicht mehr Teil des Profikaders sind, wie berichtet, Mohamed Morabet, Jonas Scholz und Luca Jensen, die mit der U21 trainieren werden. Die beiden Testspiele hat der FCK mit zwei unterschiedlichen Teams bestritten. „Im ersten Spiel ist die vermeintlich erste Garde aufgelaufen, im zweiten Spiel bestand der Kader aus vielen jungen Spielern“, berichtete Notzon. Diese hätten es sehr gut gemacht. Teil des Teams gegen Elversberg war auch Janik Bachmann, der bei der 0:3-Heimniederlage gegen den TSV 1860 München die Rote Karte sah, zwei Spiele gesperrt worden ist und deswegen zum Ligaauftakt am Samstag gegen den FC Viktoria Köln (14 Uhr) fehlen wird. Bachmann habe, so Notzon, ein sehr gutes Spiel gezeigt.

FCK-Trainer Jeff Saibene war es bei dem Doppeltest wichtig, dass seine Mannschaft nicht nur im Rhythmus bleibt, sondern dass auch diejenigen sich über 90 Minuten empfehlen können, die nicht so oft zum Einsatz kamen. So traten die Lauterer in den beiden Partien jeweils mit einem unterschiedlichen Kader an, der mit Spielern aus der U21 aufgefüllt wurde.