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Dienstag, 07. August 2018 Drucken

FCK

FCK: Viel Lob für Spalvis

Von Oliver Sperk & Horst Konzok

Hoch im Kurs bei Fans und Trainer: Lukas Spalvis.

Hoch im Kurs bei Fans und Trainer: Lukas Spalvis. ( Foto: KUNZ)

20.000 Zuschauer erwartet der 1. FC Kaiserslautern am Dienstag (19 Uhr) im Fritz-Walter-Stadion zum Fußball-Drittliga-Spiel gegen Preußen Münster. Es wird auf jeden Fall ein heißer Tanz – bei weit über 30 Grad auch am frühen Abend.

17.096 Karten hatte der FCK für sein zweites Heimspiel der Saison bis Montagmittag verkauft. „Dienstagabend gegen Preußen Münster 20.000 Zuschauer hier in Kaiserslautern, das ist eine tolle Sache“, betont FCK-Trainer Michael Frontzeck, „ich hoffe auf ein ähnlich attraktives Spiel wie gegen 1860 München.“

 

Preußen Münster, stolzer 4:1-Sieger im Auftaktspiel bei Fortuna Köln, unterlag am Samstag daheim gegen FC Carl Zeiss Jena 1:2. „Wir hatten anfangs viel Kontrolle, ohne Torchancen zu bekommen. Dann fehlte die Bewegung“, rätselte Preußen-Trainer Marco Antwerpen auch am Tag nach der Heimschlappe über die schwache erste Hälfte und den folgerichtigen 0:2-Rückstand. Vor allem in den letzten 15 Minuten war Preußen am Drücker. „Da wäre ein Unentschieden eventuell verdient gewesen.“ Dem Gastspiel in Kaiserslautern sieht der Trainer „mit Respekt, aber ohne Angst“ entgegen. Die eh schon kurze Personaldecke wird durch vier Ausfälle noch knapper. „Wir brauchen noch Spieler, müssten zwingend noch was machen – aber uns fehlen die Mittel“, sagt Antwerpen in Übereinstimmung mit dem Sportlichen Leiter Malte Metzelder.

"Mannschaft macht einen guten Eindruck"

 

„Es ist wichtig, dass wir an die 100 Prozent rankommen, das gilt für jedes Spiel in dieser Liga“, sagt Frontzeck mit Blick auf den Heimauftritt gegen Münster. Der Coach sieht sein Team auch nach Hitzeschlacht am Samstag beim 1:1 bei der SG Sonnenhof Großaspach „fit und in gutem Zustand“. Der Trainer betont: „Die Mannschaft macht einen guten Eindruck, ich habe nicht den Eindruck, vier oder fünf Spieler rausnehmen zu müssen.“

 

Ein Kandidat für eine Pause ist Stürmer Lukas Spalvis, der erstmals seit Langem wieder eine komplette Vorbereitung absolvieren konnte. „Bei ,Spalle’ werde ich ganz genau hinschauen angesichts seiner Verletzungshistorie. Er ist ein sehr wertvoller Spieler für uns, ich bin hocherfreut über das, was er auch im Training anbietet“, sagt der FCK-Trainer über den 24 Jahre alten Stürmer, der am Samstag in Großaspach den 1:1-Ausgleich erzielte. „Aber ich werde ihn in nichts reinjagen. Ich will nicht, dass er sich irgendwann in müdem Zustand verletzt. Denn dann sind Verletzungen oft keine Kleinigkeit.“ Für Spalvis könnte Timmy Thiele, der bisher ebenfalls positiv auffiel, starten.

 

Die erste schwere Verletzung der Saison hat sich bei den Lauterern wie berichtet Dylan Esmel mit seinem im Donnerstagstraining erlittenen Kreuzbandriss zugezogen. Für den 20 Jahre alten Offensivspieler soll kein externer Ersatz kommen. „Ich bin nicht auf der Suche“, versichert Frontzeck. Lieber sei es ihm, etwaigen Bedarf mit Talenten aus der eigenen U21 zu decken.

 

 

So spielen sie

1. FC Kaiserslautern: Sievers - Dick, Kraus, Hainault, Sternberg - Hemlein, Fechner, Albaek, Zuck - Biada, Thiele (Spalvis) – Ersatz: Grill, Schad, Öztürk, Bergmann, Pick, Huth - Es fehlt: Esmel (Kreuzbandriss)

Preußen Münster: Schnitzler - Menig, Kittner, Scherder, Heidemann - Klingenburg, Braun - Rodrigues Pires - Hoffmann, Warschewski, Rühle – Es fehlen: Müller (Wadenblessur), Schwarz (Bänderverletzung), Schweers (Sprunggelenkverletzung), Wiebe (Reha nach Kreuzbandriss)

Schiedsrichter: Robert Kempter (Stockach).

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