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Mittwoch, 04. Juli 2018 Drucken

FCK

FCK-Neuzugang Dominik Schad kann auf beiden Flügeln spielen

Von Horst Konzok

Kann rechts und links verteidigen: Dominik Schad.

Kann rechts und links verteidigen: Dominik Schad. ( Foto: m. hoffmann)

Neu beim FCK (12): U20-Nationalspieler Dominik Schad will den nächsten Karriereschritt gehen.

Fast alle sind neu im Kader des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern. 15 externe Neuzugänge wurden nach dem Abstieg engagiert, weil die Vorjahresmannschaft sich auflöste. Einer von 15 Neuen ist Dominik Schad, der beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth unter Vertrag stand, aber zumeist in der Regionalliga-Mannschaft des „Kleeblatts“ in der Bayernliga spielte.

„Der Vorteil ist, dass fast alle neu sind, sich also alle irgendwie eingewöhnen müssen. So geht’s schneller“, sagt Schad, der einen der neuen Kollegen aber schon länger kennt: Gino Fechner. 2017 spielten sie zusammen in der deutschen U20-Nationalmannschaft bei der WM in Südkorea.

"Guter Start ins Profigeschäft"

 

Der FCK hat sich um den talentierten Fürther bemüht, weil er einen Lösung suchte, die rechts wie links in der Abwehrkette eingegliedert werden kann. „Da ich Rechtsfuß bin, spiele ich lieber rechts, kann aber auch links, wenn ich da gebraucht werden sollte“, erklärt der 21-Jährige, der in Aschaffenburg geboren ist und mit 14 ins Nachwuchsleistungszentrum der Fürther kam.

„Es war eine sehr lehrreiche Zeit in Fürth. Ich kam ja relativ früh zu den Profis, hab’ in den drei Jahren elf Zweitligaeinsätze gesammelt, etliche Trainingseinheiten bei den Profis mitgemacht. Es war ein guter Start ins Profigeschäft“, meint Schad, der im Kaiserslauterer Stadtteil Morlautern eine Wohnung gefunden hat. Privat pflegt er nun eine Fernbeziehung; seine Freundin studiert in Erlangen.

„Ich möchte definitiv den nächsten Schritt in meiner Karriere machen. Ich habe ja nur die elf Spiele in der Zweiten Liga gemacht, möchte mehr Einsätze, mehr spielen. Deshalb wollte ich auch die Veränderung“, argumentiert Schad, der am Sonntag beim 5:1 gegen Oberligist SC Idar-Oberstein ein Tor erzielte, bei seinem 45-Minuten-Einsatz als rechter Offensivverteidiger im Zusammenwirken mit Christian Kühlwetter viel Feuer entfachte. Schnell, dynamisch – da kämpft einer um seine Chance. Ein Lob gab’s bei besagtem Testspiel in Altenglan vom Sportdirektor. „Dominik hat mir heute richtig gut gefallen“, sagte Boris Notzon, der den Ex-Fürther „taktisch gut ausgebildet“ sieht.

Jung, talentiert, entwicklungsfähig

 

Das Talent Schads wurde früh entdeckt. Viermal spielte er für die deutsche U19, 13-mal kam er in der U20 zum Einsatz. Seine Schnelligkeit – auch mit Ball – ist ein Pfund, mit dem sich wuchern lässt.

„Mit Dominik Schad haben wir einen Rechtsverteidiger verpflichtet, der seine Qualitäten auch schon auf der linken Seite gezeigt hat“, urteilt FCK-Sportvorstand Martin Bader. „Uns war bei der Kaderplanung wichtig, auf beiden Außenverteidigerpositionen Alternativen zu haben. Darüber hinaus sichern wir uns mit diesem Transfer für die Zukunft sportliche und wirtschaftliche Qualität“, verdeutlicht Bader.

Jung, talentiert, entwicklungsfähig – Dominik Schad fühlt sich gut, sieht einen Kader „mit einer guten Mischung“. Schad will sich zeigen, will es wissen. Großer Ehrgeiz treibt ihn an, wissend, dass in seiner Paradeposition mit Kapitän Florian Dick eine gesetzte Größe da ist. Links gilt Janek Sternberg als erste Wahl. Aber was kann nicht alles passieren ...

 

Steckbrief

—Dominik Schad

Geboren: 4. März 1997 in Aschaffenburg

Nationalität: Deutsch

Größe: 1,76 Meter

Gewicht: 70 Kilogramm

Vertragslaufzeit: bis 30. Juni 2021

Rückennummer: 20

Bisherige Vereine: SpVgg Greuther Fürth, SV Viktoria Aschaffenburg, JGS Bachgau, FC Wenigumstadt.

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