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Samstag, 02. September 2017 Drucken

FCK

FCK: Joel Abu Hanna beginnt Mission „Weiterentwicklung“

Von Andreas Böhm

Aufwärmen mit den neuen Kollegen: Joel Abu Hanna am Donnerstag vor dem Benefizspiel in Oppau.

Aufwärmen mit den neuen Kollegen: Joel Abu Hanna am Donnerstag vor dem Benefizspiel in Oppau. ( Foto: KUNZ)

Er ist jung, robust, lernwillig: Joel Abu Hanna, beim FCK ausgestattet mit einem bis Mitte 2020 gültigen Vertrag.

Joel Abu Hanna. Ein Name, der aufhorchen lässt. Der von Besonderem kündet. Dabei ist der 19-Jährige ein normaler rheinischer Junge, der das Fußballspielen bei TuRa Hennef erlernte und bei Bayer Leverkusen diverse Juniorenteams durchlaufen hat. Ein junger Erwachsener ohne auffällige Hobbys, denn dafür ließ der Sport keine Zeit. Am Donnerstag debütierte er für den FCK bei der Benefizpartie in Oppau in den zweiten 45 Minuten. „Ein schönes Gefühl“, sagt er, „und eine gute Gelegenheit, die anderen Jungs kennenzulernen.“

Als Perspektivspieler auf Betzenberg gekommen

Abu Hanna, Sohn eines Israelis und einer Deutschen, kommt als Perspektivspieler auf den Betzenberg. Am wohlsten fühlt er sich als Verteidiger auf der linken Außenbahn oder links innen. Gestern, nach dem Training am Vormittag, begab er sich auf Wohnungssuche. Zwei Besichtigungstermine standen an. Die Bleibe scheint bald gefunden zu sein. „Es sieht gut aus“, erzählte Abu Hanna. Trainer Norbert Meier hat dem Gros des Kaders zwei freie Tage verordnet. Für den 19-Jährigen gilt dies nicht, er will am Wochenende den leichten Rückstand ausgleichen, in den er durch Vertragsgespräche und die damit verbundenen Fahrten geraten ist. „Ein Umzug und ein Vereinswechsel gehen nicht so einfach an einem vorbei“, sagt Abu Hanna, „doch ich möchte mich so schnell wie möglich einleben, um dann auch mehr Rasen zu bekommen“. Eine schöne Formulierung.

Hanna möchte weiterkommen

Abu Hanna ist als Perspektivspieler in eine eh schon junge Mannschaft gekommen. Er hat sich „kein Zeitlimit gesetzt“, bis wann er die Rollen gewechselt haben und Stammspieler sein möchte. „Ich bin jung und muss noch viele Dinge verbessern“, sagt der 19-Jährige, „aber ich fühle mich gewappnet, robust genug, sonst hätte ich diesen Schritt auch nicht vollzogen.“ Zudem: „Mir war bewusst, dass ich in eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft komme. Jung bin auch ich, und auch ich möchte weiterkommen. Das waren auch mit die entscheidenden Punkte, warum ich nach Kaiserslautern gekommen bin.“

44 Spiele in der U19-Bundesliga West

2008 wagte Abu Hanna als Zehnjähriger den Schritt aus Hennef nach Leverkusen, absolvierte dort auch neun Partien in der Uefa-Youth-League und 44 Spiele in der U19-Bundesliga West. Seine Vita weist zwei Einsätze in der deutschen U19-Nationalmannschaft aus. Zu seinen Trainern gehörten der ehemaliger Lauterer Profi Markus Anfang (jetzt Holstein Kiel) und Peter Hyballa. Auch unter Heiko Herrlich hat er zwei Monate gearbeitet. Gelernt habe er von allen etwas, sagt Abu Hanna. Er steht am Anfang seiner Profi-Laufbahn. Und muss den Sprung vom Junioren- in den Erwachsenenfußball schaffen. Sein Name ist schon mal dafür prädestiniert, ihn sich einzuprägen.

 

FCK auf dem Wurstmarkt

Die Roten Teufel besuchen den Bad Dürkheimer Wurstmarkt am 12. September. Im Festzelt „Pfalzwiesen“ werden Profis und Trainerteam gegen 14 Uhr erwartet.

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