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Freitag, 08. Juni 2018 Drucken

FCK

FCK: Aderlass bei starkem Jahrgang 2003

VON HORST KONZOK

Genießt einen guten Ruf in der Branche: Manfred Paula, der Leiter des FCK-Nachwuchsleistungszentrums auf dem Fröhnerhof.

Genießt einen guten Ruf in der Branche: Manfred Paula, der Leiter des FCK-Nachwuchsleistungszentrums auf dem Fröhnerhof. ( Foto: KUNZ)

Der Abstieg der Profis aus der Zweiten Fußball-Bundesliga macht die Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) des 1. FC Kaiserslautern nicht leichter. Der Rotstift strich 2017/18 schon vier hauptamtliche Stellen.

„Ich bin der Auffassung, dass wir nach wie vor ein sehr gutes NLZ sind“, beteuert Manfred Paula, seit 15. Februar 2016 Leiter der FCK-Talentschmiede im Sportpark Rote Teufel auf dem Fröhnerhof. „Ich wehre mich dagegen, den Abstieg der U17 aus der Bundesliga zu hoch zu hängen. Die U19 und die U17 sind jeweils zweimal aus der Bundesliga abgestiegen. Es gibt eine Reihe von Spielern in den Profiligen, die in der U17 Regionalliga gespielt haben – auch da kann sich ein junger Spieler gut entwickeln“, betont der Nachwuchschef.

Ein beidseitiger Irrtum

 

Den am Ende auch unglücklichen Abstieg der U17 relativiert Paula: „Zur Ehrenrettung der Mannschaft, die es ja fast noch geschafft hätte, drin zu bleiben, muss man sagen, dass auch sehr viel von außen auf sie eingestürmt ist. Sie hatte drei Trainer in einer Saison… Und wir müssen auch zugeben, das wir uns von der guten Vorbereitung haben blenden lassen.“ Kurz vor dem Saisonstart vor einem Jahr war U17-Coach Alexander Bugera zum U19-Trainer befördert worden. U16-Trainer Alexander Pommerehnck wurde zu Bugeras Nachfolger bestellt. Der Versuch scheiterte. Torwartkoordinator Sven Höh übernahm interimsweise und wurde im neuen Jahr durch Jens Kiefer ersetzt. Ein beidseitiger Irrtum! Kiefer wurde beurlaubt, als ruchbar wurde, dass er zur neuen Runde bei U17-Abstiegs-Mitkonkurrent SV Elversberg einsteigen wird. Wieder übernahm Höh. Mit Benjamin Glump (32), bisher U19-Trainer beim FC Speyer 09, ist – wie berichtet – die Trainerfrage bei der U17 für die neue Saison geklärt.

Bitterer Aderlass

 

Bitter der Aderlass beim starken Lauterer Jahrgang 2003. „Wir verlieren voraussichtlich fünf U15 Spieler, die nach Hoffenheim, Leipzig, Stuttgart, Mainz und Schalke wechseln, weil wir sie in diesem Alter noch nicht vertraglich an uns binden können – dies ist zum einen sehr bedauerlich, andererseits zeigt es die hohe Qualität unserer Ausbildung in diesem Altersbereich“, erklärt Paula.

Die U19 hat mit Trainer Marco Laping, der im September 2017 für den zum Co-Trainer der Profis berufenen Alexander Bugera kam, den Klassenverbleib in der Bundesliga geschafft. Die Mannschaft krönte die Saison mit dem Einzug ins DFB-Pokalfinale, das in Berlin mit 1:2 gegen den SC Freiburg verloren wurde.

Sickinger und Esmel haben Profiverträge erhalten

 

Am 17. Juni startet Laping, der noch auf Stürmersuche ist, die Vorbereitung. „Wir sind beim FCK aktuell nicht in der Lage, die Kader in der Breite qualitativ so zu besetzen, dass wir jedes Jahr den Bundesliga-Klassenerhalt garantieren können. Die Bundesliga ist jedes Jahr eine große Herausforderung für uns“, sagt der NLZ-Chef. Der Kampf geht weiter!

Die U21 wird ihre Oberliga-Heimspiele auf Platz 7 im NLZ austragen. „Ich denke, dass wir eine gute Chance haben, um den Titel mitzuspielen“, betont Paula. Verlassen haben den Verein Benjamin Reitz (FK Pirmasens) sowie Cedric Veser, Arthur Ekallé, Patrick Salata, Brian Kjeldsberg und Valdrin Mustafa. Carlo Sickinger und Dylan Esmel haben Profiverträge beim FCK erhalten.

Raab arbeitet fürs Comeback

 

Drei Torhüter sind im neuen Kader: Matteo Raab arbeitet fürs Comeback, Jonas Weyand, der noch U19 spielen darf, und Jan Schulz, der von Budissa Bautzen kommt, sind die Alternativen. Bleiben werden die Abwehrspieler Lukas Gottwalt, Yannick Filipovic, Michael Clemens, Nino Miotke und Julian Löschner, die Mittelfeldspieler Luca Jensen, Mario Andric, Mohamed Morabet und Iosif Maroudis sowie die Stürmer Julius Lammenett und Kapitän Christian Kühlwetter. Aus der U19 rücken Sören Lippert (Abwehr), Antonio Jonjic, Nils Schätzle (Mittelfeld) und Jeffrey Idehen (Angriff) in den Kader von Trainer Hans Werner Moser. Neu sind Flügelspieler Jonas Singer (FK Pirmasens) und Angreifer Hüseyin Cakmak (FSC Lohfelden).

 

AUF DER FOLGENDEN RHEINPFALZ-SEITE FINDET IHR ALLE INFORMATIONEN ZUM 1. FC KAISERSLAUTERN.

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