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Freitag, 12. Juli 2019 Drucken

FCK

Die Nummer 10: Simon Skarlatidis steht beim FCK für Verantwortung

Von Horst Konzok

Nach einer Trainingsverletzung beim Start nicht dabei: Simon Skarlatidis. Links Kollege Joe Matuwila. (Foto: FCK/Frei)

Simon Skarlatidis sieht das Spielfeld als Tummelplatz für ungebremste Ideenvielfalt. Der Ex-Würzburger soll die Lauterer Mannschaft mit seiner Kreativität und Technik unberechenbarer machen. In Christian Tiffert lernte er in Aue einen kennen, der weiß, was die Fans der Roten Teufel sehen wollen. Beim Drittliga-Start gegen Unterhaching wird Skarlatidis fehlen.

Fußball – seine Leidenschaft. Profi – sein Traumberuf. Dem Papa hat er nachgeeifert, ein Ziel erreicht: Simon Skarlatidis, beim Drittligisten 1. FC Kaiserslautern für zunächst zwei Jahre unter Vertrag, kam vom Ligarivalen Würzburger Kickers. Der feine Techniker kommt mit der Empfehlung von 21 Toren und 14 Torvorlagen in 137 Drittligaeinsätzen. Es soll ein Schritt voran folgen. Und einer nach oben!

„Simon ist ein schlauer Spieler“, lobt FCK-Trainer Sascha Hildmann den 28-Jährigen, der das Spielfeld als Tummelplatz für Tatendrang und ungebremste Ideenvielfalt auszunutzen weiß. Wenn er fit ist …

Viel von Christian Tiffert gelernt

„Er wird fehlen – es reicht nicht bis zum Start“, bedauert der Coach den Ausfall des spielfreudigen Hoffnungsträgers, der nun ganz schnell wieder fit zu werden hofft. „Ein Haarriss am Wadenbeinköpfchen“, nennt Skarlatidis die Ursache des Übels beim Namen. Am sechsten Trainingstag hat’s den Offensivmann erwischt. Die Ouvertüre am 20. Juli gegen die SpVgg Unterhaching wird so ohne den Spaßfußballer, der für gefährliche Standards steht, stattfinden. „Ich brauche absolute Fitness, um meine Läufe zu machen, ich muss hundertprozentig fit sein, um Leistung zu bringen“, sagt der gebürtige Waiblinger mit griechischen Wurzeln.

Auf der folgenden RHEINPFALZ-Seite findet ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern

Zu seinem Engagement beim FCK hat dem Sympathieträger auch Christian Tiffert gratuliert. „,Tiffi’ wäre am liebsten mit hergekommen“, erzählt Skarlatidis lachend, der mit dem Routinier, FCK-Spieler des Jahres 2011, bei Erzgebirge Aue spielte. Zusammen sind sie in die Zweite Bundesliga aufgestiegen. „Ich habe unheimlich viel von ,Tiffi’ gelernt, er hat mir mit unendlicher Geduld viele Dinge erklärt“, sagt Skarlatidis.

Stark in der Offensive

In der Offensive kann der Mann, der den Ball will, der den Ball fordert, alles spielen. Simon Skarlatidis weiß um die Tradition und Größe des FCK. Er weiß um die Begeisterungsfähigkeit der Fans. Er weiß aber auch, dass diese Wucht der Kurve bei einem Negativlauf, bei dürftigen Leistungen, umschlagen kann. „Es gibt ja Gründe, warum dieser großartige Verein ist, wo er ist, wo er nie hätte sein dürfen. Wir sind Dritte Liga“, sinniert Skarlatidis, den das neue rote Trikot fasziniert. So wie die Erinnerung an 1998 – die sensationelle deutsche Meisterschaft als Aufsteiger. „Meister mit ,König Otto’ – das ist so einmalig wie sein EM-Titel mit Griechenland es bleiben wird“, schwärmt der neue Lauterer Zehner. Da spricht der Stolz des Deutsch-Griechen …

Was bedeutet für ihn, die Nummer 10 zu tragen? „Verantwortung!“ Die Antwort kommt wie aus der Pistole geschossen. „Mein Ziel auf dem Platz ist immer für gefährliche Aktionen zu sorgen. Ich weiß, dass ich Spiele entwickeln kann.“ Pässe in die Tiefe spielen, Überraschendes tun, Lösungen finden, um Bollwerke zu knacken – dafür wurde der Zehner geholt. SteckbriefSimon Skarlatidis Geboren: 6. Juni in Waiblingen Nationalität: Deutsch/Griechisch Größe: 1,74 Meter Gewicht: 71 Kilogramm Vertragslaufzeit: bis 30. Juni 2021 Bisherige Vereine: FC Würzburger Kickers, FC Erzgebirge Aue, SG Sonnenhof Großaspach, TSG Backnang, SV Fellbach, VfB Stuttgart.

Steckbrief

Simon Skarlatidis Geboren: 6. Juni in Waiblingen Nationalität: Deutsch/Griechisch Größe: 1,74 Meter Gewicht: 71 Kilogramm Vertragslaufzeit: bis 30. Juni 2021 Bisherige Vereine: FC Würzburger Kickers, FC Erzgebirge Aue, SG Sonnenhof Großaspach, TSG Backnang, SV Fellbach, VfB Stuttgart. 

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