Fechten RHEINPFALZ Plus Artikel VTZ-Starterin De Oliveira bei U20-DM mit dem Florett auf Rang 46

Mariana Freitas de Oliveira
Mariana Freitas de Oliveira

Mariana Freitas de Oliveira hatte sich in dieser Saison als vierter Teilnehmer der VT Zweibrücken die Qualifikation für einen Platz unter den 98 Einzelstartern bei den deutschen Meisterschaften gesichert. Bei den U20-Titelkämpfen in der Sporthalle in Bad Cannstatt landete die VTZ-Kämpferin mit dem Florett unter den teils Europa- und Weltmeisterschaft erprobten Fechterinnen auf Rang 46.

In der Siebener-Vorrunde im Modus Jeder gegen jeden schlug sich de Oliveira mit drei Siegen und drei Niederlagen gegen Fechterinnen aus Hamburg, Moers, Berlin, Hanau, Weinheim und Lübeck beachtlich. Belohnt wurde ihr kämpferischer Einsatz mit dem Weiterkommen aufs 64er-Tableau. Auf der Setzliste für die 64er K.o.-Direktausscheidung wurde sie als 44. Aufsteigerin der gesamten Vorrunden geführt.

Nun durfte sich die VTZ-Amazone keine Niederlage mehr leisten, wollte sie es in die 32er-Direktausscheidung schaffen. Ihre Gegnerin und Favoritin Mia Jakob aus Stuttgart nutzte allerdings ihr Heimrecht vor eigener Kulisse und besiegte als 21. Aufsteigerin die Zweibrücker Athletin klar mit 15:5. Ohne Niederlage gewann am Ende Nationalfechterin Maria Höhler vor ihrer Vereinskameradin Cecilia Hohenadel (beide TSG Weinheim) den DM-Titel.

Platz vier bei Turnier in Landau

Um im Wettkampfrhythmus zu bleiben, ging die VTZ-Mehrfachstarterin am Wochenende auch noch beim Senioren-Ranglisten-Saumagen-Turnier in Landau auf der Planche. Mit dem Degen belegte sie mit fünf Siegen und vier Niederlagen in der Hauptrunde gegen Fechterinnen aus Speyer, Holz, Karlsruhe, Offenbach, Saarlouis, Landau und drei Heidelbergerinnen einen achtbaren vierten Platz. In der gleichen Halle belegten die VTZ-Fechter Stefan Rossbach Rang 18 und Alexey Tarasov Platz 25. Cornelius Dort wurde ohne Sieg 27.

Beim Spätzünder-Turnier für Fechter mit wenig Turniererfahrung über 40, 50, 60 und 70 Jahre kämpfte sich VTZler Stefan Schneider in der AK 50 mit dem Degen auf Platz vier. Dabei verlief das Gefecht gegen den späteren Turniersieger Aaron Max aus Karlsruhe besonders spannend, es endete aber mit einem Sieg Schneiders.

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