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Donnerstag, 17. Januar 2019 Drucken

Zweibrücken

Wosnitza führt Rennverein

OB tritt Nachfolge von Hans Otto Streuber an – Verein vollzieht Generationswechsel

Walter Dury (links) wurde zum Ehrenmitglied, Hans Otto Streuber zum Ehrenpräsidenten des Pfälzischen Rennvereins Zweibrücken ernannt. Marold Wosnitza (Zweiter von links) wurde zum Präsidenten und Klaus Wilhelm zum Vizepräsidenten gewählt.

Walter Dury (links) wurde zum Ehrenmitglied, Hans Otto Streuber zum Ehrenpräsidenten des Pfälzischen Rennvereins Zweibrücken ernannt. Marold Wosnitza (Zweiter von links) wurde zum Präsidenten und Klaus Wilhelm zum Vizepräsidenten gewählt. ( Foto: Rennverein/Frei)

Marold Wosnitza wurde am Dienstag von der Mitgliederversammlung des Pfälzischen Rennvereins Zweibrücken zum neuen Präsidenten gewählt. Wosnitza knüpft damit an die Tradition an, dass der Zweibrücker OB dem Rennverein vorsteht. Er folgt auf Hans Otto Streuber, der das Amt mehr als 20 Jahre innehatte und nicht mehr kandidierte.

Der Verein vollzog einen Generationswechsel an der Spitze. Neben Streuber gaben Vizepräsident Walter Dury sowie Geschäftsführer und Schatzmeister Heinrich Schmahl ihre Ämter auf. „Zusammen sind wir 228 Jahre alt“, so Streuber. Die Versammlung beschloss eine neue Satzung, die es ermöglicht, künftig bis zu zwei Vizepräsidenten und bis zu acht Beisitzer zu berufen. Im Anschluss wählten die 42 anwesenden Mitglieder (von 86) im Sportheim des SVN Zweibrücken die neue Vereinsführung und die Ausschussmitglieder für die Dauer von drei Jahren.

„Ich war überrascht, als man mich gefragt hat, obwohl ich nicht über Pferdesachverstand verfüge“, so der einstimmig gewählte Wosnitza. Als ihm vermittelt worden sei, dass eine Affinität zum Pferd ausreiche, „habe ich mich gefreut, dass ihr mich gefragt habt“. Wosnitza lässt die Tradition aufleben, dass der OB der Stadt den Rennverein führt. Der letzte OB im Präsidentenamt war Jürgen Lambert von 1999 bis 2004. Von 1993 bis 1999 und seit 2004 war Streuber Präsident.

„15 Jahre im Triumvirat ist schon eine Ära“, sagte Streuber mit Blick auf die Zeit mit Dury und Schmahl. Er erinnerte daran, wie sich der Rennverein seit den 1990er Jahren entwickelt hat, und bezeichnete den Bau des Waagegebäudes und der Bewirtungshalle, die Wiedereinführung eines zweiten Renntages und die Erneuerung des Führrings als erfolgreiche Projekte. Der Verein habe es trotz Rückschläge geschafft, ein finanzielles Polster aufzubauen. „Andere Rennvereine wären froh, in dieser Situation zu sein“, so Streuber. Dies sei auch ein Verdienst von Geschäftsführer und Schatzmeister Heinrich Schmahl gewesen. „Es gibt niemand, der mehr auf dem Geldsack sitzt“, so Streuber. Streuber verwies auf die Veränderung in der Rennsportszene. „Das müssen jetzt die machen, die in dieser neuen Welt aufgewachsen sind.“ Streuber wurde von der Versammlung einstimmig zum Ehrenpräsidenten ernannt, Dury ist neues Ehrenmitglied des Vereins.

Im Rückblick auf 2018 sagte Streuber, dass der Verein mit einem blauen Auge davongekommen sei. Trotz Starterfelder sei der Frühjahrsrenntag ein Erfolg gewesen. Der Sommerrenntag, der am Tag des Fußball-WM-Finales stattfand, habe nicht die Hoffnungen erfüllt. Erfreulich sei, dass der Verein Sponsoren gewonnen habe, obwohl es schwieriger werde, Geldgeber für die Rennen zu finden. Schatzmeister Schmahl berichtete, dass der Verein das Jahr 2018 mit einem kleinen Überschuss abschloss. Das liege aber nur daran, dass bereits Sponsorengelder für 2019 verbucht werden konnten.

Der Frühjahrsrenntag ist für den 14. April geplant, der Sommerrenntag soll am 24. Mai auf der Rennwiese gestartet werden.

Wahlen

Präsident: Marold Wosnitza; Vize-Präsidenten: Peter Kuntz (Sparkassen-Vorstandsvorsitzender; Finanzen) , Klaus Wilhelm (Präsident des Verbandes Südwestdeutscher Rennvereine; Sport); Schatzmeister: Bernd Schmahl; Beisitzer: Klaus Forster, Heike Schreiner (beide Geschäftsführer), Andreas Danner, Thomas Gries, Erwin Peifer; Vorsitzender Technischer Ausschuss: Günter Schwab; Kassenprüfer: Gerd Penner, Heinrich Schmahl. |rhp

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