SPEYER RHEINPFALZ Plus Artikel Hockey: HC Speyer - SC Idar-Oberstein 5:3

Schweres Stück Arbeit: Speyers Philipp Schmitt (links).
Schweres Stück Arbeit: Speyers Philipp Schmitt (links).

Erstverbandsligist HC Blau-Weiß Speyer verabschiedete sich mit einem 5:3 (2:2)-Erfolg über den SC Idar-Oberstein in die Weihnachtspause. Als Matchwinner präsentierte sich Oliver Queisser, der drei Strafecken verwandelte.

Wie bei früheren Aufeinandertreffen erwies sich die Auswahl aus der Edelsteinstadt als schwieriger Gegner. Bis zur Pause gestaltete sie die Partie zahlenmäßig ausgeglichen. Auch im zweiten Spielabschnitt verlangte Idar-Oberstein den Gastgebern alles ab.

Corona dominiert

Vor dem Anpfiff dominierten die Corona-Aktivitäten: Der nach Stationen bei MTHC Hamburg und ASV München zum Speyerer Club zurückgekehrte Heiko Schanninger übernahm in der Sporthalle Nord die Zuschauer-Eingangskontrolle (Einhaltung der 2G-plus-Regelung) und führte auch die behördlich vorgeschriebenen Schnelltests bei Gästespielern durch.

Derzeit plagt den 39-Jährigen ein langwieriges Achillessehnen-Problem. Beim Feldrundenbeginn möchte er die Mannschaft wieder aktiv unterstützen, sofern seine Verletzung dies zulasse.

Weises Handschrift

Weil der etatmäßige Betreuer André Schehl krankheitsbedingt fehlte und in den eigenen vier Wänden die Daumen drückte, sprang Schanninger ein und berichtete im RHEINPFALZ-Gespräch über die Gründe für den Erfolg der Heimmannschaft. Der erfahrene Hockey-Stratege bescheinigt der HC-Truppe eine Steigerung.

Die Handschrift von Neu-Trainer Uli Weise sei unverkennbar. Idar-Oberstein habe sich nicht verschanzt, sondern offensiv und auf Augenhöhe dagegengehalten. Den besseren Start erwischte Speyer. Queisser und Denis Paul sorgten nach Strafecken für die frühe 2:0-Führung.

Höhere Ausbeute

Ohne Torjäger Alexander Fleck, dessen Kaltblütigkeit und Cleverness vor dem gegnerischen Gehäuse fehlten, verpassten es die Einheimischen, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Stattdessen glichen die Gäste noch vor der Halbzeitpause aus. In der zweiten Hälfte brachte Queisser den HC mit zwei weiteren Strafecken wieder in Führung.

Nach dem Anschlusstreffer traf Kapitän Felix Ventulett postwendend zum 5:3-Endstand. Schanningers Fazit: „Bei etwa gleich vielen Strafecken war heute unsere höhere Ausbeute spielentscheidend.“

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