Einöd
Brückensanierung: Bis Sommer Einbahnstraße und Umleitung
Mit größeren Verkehrsstörungen rechnet der Landesbetrieb für Straßenbau ab Donnerstag rund um Einöd. Dort wird bereits seit Anfang August die Brücke über der Bahnlinie am Ortsausgang Richtung Homburg-Schwarzenacker und Blieskastel-Webenheim saniert. Ab Donnerstag wird die Strecke zur Einbahnstraße aus Webenheim und Wattweiler kommend. Dazu wird die Bundesstraße 423 am Donnerstag zwischen 9.30 und 13.30 Uhr komplett gesperrt, wie der Landesbetrieb ankündigt.
Die im Behördenjargon „Bauwerk 397“ genannte Brücke, die sowohl die Bahnstrecke als auch den Verbindungsweg zwischen Einöder Bahnhof und Ingweiler überspannt und Teil der Bundesstraße ist, wird seit 4. August in einem ersten Bauabschnitt ertüchtigt. Deshalb sind dort seitdem die Fahrbahnen verengt. Bislang war jedoch der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen möglich. Ab Donnerstag bis voraussichtlich Anfang Juni 2024 wird jedoch nur noch der Verkehr aus Richtung Webenheim die Brücke passieren können. Dann sei die Fahrt auch von der Autobahnabfahrt Einöd in Richtung Einöd selbst und auch in Richtung Schwarzenacker möglich, allerdings nicht mehr aus der entgegengesetzten Richtung nach Webenheim, sagte ein LfS-Sprecher auf Nachfrage.
Umleitung über A8 und A6
Die offizielle Umleitung von Schwarzenacker nach Webenheim führt über die A6 hinter Homburg bis zur Anschlussstelle Kreuz Neunkirchen, auf die A8 in Richtung Zweibrücken und von der Abfahrt Einöd zurück auf die B 423 in Richtung Webenheim. Also keine Kurzstrecke für betroffene Pendler und Lastwagenfahrer. „Die Umfahrung wurde absichtlich so gewählt, damit es sich nicht zu sehr staut“, so Bermann. Gleichzeitig räumt er ein, dass gerade Ortskundige auch über die L119 fahren können. Die L119 führt von der Homburger Innenstadt über Limbach bis an die Autobahnauffahrt Limbach.
Ebenso ist die Umfahrung über Einöd und die Webenheimer Straße möglich, die am Einöder Bahnhof beginnt und am Wattweiler Tälchen endet. Trotz mehrerer Alternativen rechnet der Landesbetrieb während der Bauzeit mit stärkeren Verkehrsstörungen, gerade im Berufsverkehr.