Pirmasens Song des Lebens: Klassische arabische Musik

Sayed Mohammed
Sayed Mohammed

Mohammed Sayed stammt ursprünglich aus Aleppo im Norden Syriens und hat sein Faible für arabische Musik mit nach Pirmasens gebracht. „Bei der arabischen Musik sind viele Stücke sehr gut tanzbar. Viele Künstler nutzen alte Instrumente, besingen die alte arabische Kultur und tragen bei ihren Auftritten traditionelle Kostüme“, erklärt er im Gespräch mit der RHEINPFALZ. Ins Schwärmen gerät Sayed, wenn er an die traditionellen Hochzeiten in seiner Heimat denkt. „Da gibt es zu dieser Musik viele tolle Tänze, die von den Hochzeitsgästen und den Frischvermählten getanzt werden“, sagt er. Vor allem Blasinstrumente, Trommeln oder auch Geigen kämen hier zum Tragen, was dem Ganzen einen typischen Rhythmus verleihe. Arabische Musik jüngeren Datums mag Sayed hingegen nicht, für seine Begriffe wird dahingehend „viel zu viel“ am Computer gemixt. „Einer meiner liebsten Sänger der klassischen arabischen Musik ist Sabak Fakhri. Er ist zwar schon älter, stammt aber wie ich aus Aleppo und ist in meinem Heimatland nach wie vor sehr populär“, so Sayed weiter. Fakhri ist einer der wenigen arabischen Sänger, die Konzerte in Europa, Asien, Amerika und Australien hielten. „Soweit ich weiß steht sein Name sogar im Guinness-Buch der Rekorde, weil er es irgendwann geschafft hat, zehn Stunden lang ununterbrochen zu singen“, erzählt der gebürtige Syrer.