Landtagswahl (Wahlkreis 36) Anke Simon (SPD) fordert bezahlbaren Wohnraum für alle

Anke Simon
Anke Simon

„Ludwigshafen befindet sich im Umbruch, und ich möchte, dass es zu einem Aufbruch wird.“ Mit diesem Satz begründet Anke Simon, warum sie erneut für den Landtag kandidiert. Erfahrungen hat sie mit der dortigen Arbeit schon reichlich. Die 57-jährige gelernte Bankkauffrau ist seit 1993 SPD-Mitglied und seit Mai 2011 Teil des rheinland-pfälzischen Landtags. Zudem ist sie seit 2004 Ortsvorsteherin in Mundenheim und stellvertretende Vorsitzende des dortigen SPD-Ortsverbands. Im Stadtrat engagiert sich Anke Simon auch noch, ebenso im Stadtverbandsvorstand. Das hat einen vollen Terminkalender zur Folge und Dankbarkeit darüber, dass sie tatkräftig unterstützt wird – nicht nur von den Mitarbeitern in ihren Büros. „Mein Mann steht voll hinter mir und hält mir den Rücken frei“, sagt Simon. Die beiden leben in Mundenheim und haben zwei erwachsene Kinder: einen 30-jährigen Sohn und eine 26-jährige Tochter.

Schon Simons Eltern waren in der SPD. „Und durch die Arbeit bei der Sparkasse habe ich das Soziale kennengelernt“, berichtet sie. „Da standen die ganz Reichen neben den ganz Armen.“ Diese Erfahrungen, zudem ihr Gerechtigkeitssinn und auch das Interesse an ökologischen Themen, haben sie zu ihrem eigenen politischen Engagement motiviert.

Ludwigshafen als „Brennglas“

Für ihre Arbeit im Landtag liegen der gebürtigen Frankenthalerin bezahlbarer Wohnraum für alle und eine klimafreundliche Mobilität am Herzen. Auch für bessere Bedingungen in der Pflege, für moderne Schulen sowie Familien- und Verbraucherpolitik möchte Anke Simon sich einsetzen. Ludwigshafen sei dabei „wie ein Brennglas“. Viele der Themen würden hier vor Ort früher zutage treten als anderswo.

„Ich habe in der Stadt festgestellt: Wenn man wirklich Projekte voranbringen will, muss man oft Geld dafür organisieren oder Gesetze ändern“, berichtet Anke Simon. Die Chance dafür biete der Landtag. Dabei, die Themen zu erkennen, die vor Ort wichtig sind, helfen ihr auch die Erfahrungen als Ortsvorsteherin: „Man kriegt mit, was die Leute auf dem Herzen haben und was nicht so funktioniert.“ Wenn sie sich nicht gerade politisch engagiert, entspannt Simon am liebsten gemeinsam mit Freunden oder an der frischen Luft: bei Spaziergängen am Rhein oder im Wald, alternativ bei der Gartenarbeit.

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