Rodalben RHEINPFALZ Plus Artikel Neuer Schulleiter für die Realschule plus

Thomas Frank, neuer Leiter der RS plus in Rodalben.
Thomas Frank, neuer Leiter der RS plus in Rodalben.

Thomas Frank leitet ab dem neuen Schuljahr die Realschule plus in Rodalben. Die Urkunde hat ihm die Schulbehörde bei der ADD bereits ausgehändigt, nach den Sommerferien folgt noch die offizielle Bekanntgabe.

Thomas Frank (Jahrgang 1971) stammt aus Dahn, hat im Dahner Schulzentrum auch die Schule besucht, nach dem Abitur Wirtschaft und Politik studiert, zuerst in Mainz (unter anderem auch drei Semester Mathematik), dann in Landau. Bereits seit 2009 ist Frank als Konrektor in Rodalben tätig gewesen.

Vor der Station Rodalben hat es für ihn lediglich einmal eine andere Dienststelle gegeben. Nach seinem Examen als Realschullehrer (2001) hat er seine erste Dienststelle in Ramstein angetreten – für ein halbes Jahr. An der Realschule plus in Rodalben unterrichtet er seit 21 Jahren das Fach Sozialkunde und das Wahlpflichtfach „Wirtschaft und Verwaltung“. Seine Themen, das sind wirtschaftliche und gesellschaftliche Grundlagen samt Folgerungen für das eigene Leben.

Schon immer gerne zur Schule gegangen

„Ich bin schon als Schüler gerne zur Schule gegangen“, sagt er. Den Beruf des Lehrers zu ergreifen, sei deshalb naheliegend gewesen. Diese Funktion ermögliche es ihm, „junge Menschen ein Stück weit auf ihren Lebensweg begleiten und sie voranbringen“. Die Realschule plus in Rodalben nennt Frank „eine kleine, aber notwendige Einrichtung“. Im Vergleich zu großen Schulen habe sie einige Vorzüge aufzuweisen. „Sehr viele Schüler“ kämen hier besser zurecht. Es gebe keine langen Wege. Man lerne sich in der kleinen Gemeinschaft schneller und besser kennen. Mehr „individuelle Betreuung und Zuwendung“ vereinfache das Lernen.

Gute Perspektiven für die Schulabgänger

Großen Wert legt der neue Schulleiter auf seine Aussage „Die Realschule plus endet nicht in einer Sackgasse“. Denn aufgrund der unmittelbaren Nachbarschule zur Berufsbildenden Schule bestehe in der Lindersbach in Rodalben schon ein Schulzentrum, wenngleich nicht organisatorisch verbunden. Aber den Abschlussschülern biete sich die „Option, in ein Haus weiter zu wechseln und dort weiter führende Abschlüsse zu erwerben bis zum Fachabitur und zur allgemeinen Hochschulreife“. Diese Perspektive habe sich „im Bewusstsein der Öffentlichkeit noch nicht verfestigt“.

„Ein paar Schüler mehr“, das wünschte sich Frank schon, wobei er hofft, auch durch inhaltliche Modernisierung mehr Zuspruch zu gewinnen. „Wir sind dran an der Digitalisierung“, hebt er hervor. Künftig ständen hier dank der Unterstützung des Schulträgers (Landkreis), Tablet-Koffer, Notebooks und Smart-Boards, die digitalen Tafeln für Schulen, zur Verfügung.

Daheim in Hauenstein

Seit 2004 wohnt Thomas Frank in Hauenstein. Das jüngste Kind (9) besucht die Grundschule im Ort, die Älteren (15 und 17) gehen in Annweiler zur Schule. Fremd ist ihm Hauenstein nicht. Beim TV Hauenstein hat er sich vor Jahren schon als Vereinstrainer im Turnen betätigt. Mittlerweile hat er das Turnen eingestellt. Stattdessen geht er mit seinem Hund tagtäglich im Hauensteiner Wald spazieren, und in seiner Freizeit spielt er Gitarre – „nicht so gut, aber gerne“ –, ohne auf eine Musikrichtung fixiert zu sein. „Die Palette reicht von Klassik bis zu Heavy Metal.“

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