Fußball
„Rowos“ und Schönenberg sind am Karsamstag gefordert
„Wir haben die Pause gut genutzt, konnten ein bisschen regenerieren, unsere angeschlagenen Spieler sich ein wenig erholen. Aber es ist jetzt auch gut so, dass wir wieder kicken dürfen“, freut sich Spielertrainer Johannes Schell schon auf das kommende Spiel der TSG Wolfstein/Roßbach. In der letzten Begegnung vor der kleinen Pause gab es für seine Mannschaft ein 1:1 gegen den TuS Bedesbach-Patersbach, bei welchem dem Gegner der Ausgleichstreffer erst in der Nachspielzeit gelang. „Klar hat uns das geärgert, wäre ja schlimm wenn nicht. Aber man muss auch mal sehen: Wir sind Zweiter. Als Aufsteiger! Und dann hatten wir gegen den Fünften 1:1 gespielt. Das ist doch kein Drama“, befindet Schell.
Nichtsdestotrotz soll es gegen die Kombinierten aus Rockenhausen und Dörnbach wieder ein Erfolgserlebnis in Form von drei Punkten geben. „So ist der Plan, das ist das Ziel“, sagt Schell. Im Hinspiel gab es einen klaren 7:0-Erfolg, gleichwohl kommt der Gegner mit der Empfehlung eines 4:0-Erfolgs in Reichenbach nach Wolfstein. „Alleine das sollte schon Warnung genug sein. Dann haben die auch noch den fünftbesten Angriff der Liga. Aber bei allem Respekt gilt auch, dass wir die Punkte daheim behalten und auf unserem Platz auch unser Spiel durchziehen wollen“, stellt der Trainer klar.
Mit einem Erfolg würde sein Team den Vorsprung vor dem Tabellendritten SV Nanz-Dietschweiler auf mindestens vier Punkte halten. Ob beim Versuch, den 17. Saisonsieg einzufahren, alle Mann mit an Bord sein können, stand zur Wochenmitte noch nicht fest, aber Schell versichert: „Es wird auf jeden Fall wieder eine richtig gute Truppe auf dem Platz stehen.“
TuS Schönenberg hadert
Für den TuS Schönenberg war vergangene Woche auf jeden Fall mehr drin: Er unterlag in der Bezirksligapartie gegen den SV Alsenborn knapp mit 0:1. Aber die Elf unter der Leitung von Konni Weis zeigte keine schlechte Figur. Eine schwache Chancenverwertung machte dem zweiten Tor allerdings einen Strich durch die Rechnung. Am Samstag steht in Zweibrücken ein wichtiges Sechs-Punkte-Spiel an.
Die Schönenberger stehen aktuell noch über dem Strich. Wobei man vor zwei Wochen noch hätte sagen können: Die Schönenberger stehen endlich wieder über dem Strich. Aber so ist nun mal die Bezirksliga, sechs von 17 Mannschaften müssen wieder runter. Momentan hat der TuS in 24 Partien 27 Punkte eingefahren und befindet sich auf Rang elf. Aber die Kellerkinder darunter können das rettende Ufer noch mittels Nachholpartien erreichen und die Schönenberger somit wieder in die rote Zone befördern. Genau deshalb zählt aktuell jeder Punkt. Und gegen die Alsenborner wurde letzte Woche mindestens ein essenzieller Zähler liegen gelassen.
Die Sache mit der Chancenausbeute
Im ersten Abschnitt war der TuS Alsenborn besser im Spiel. Schönenbergs Schlussmann Nikolaus Stavridis präsentierte seine Torhüterqualitäten. Aber zum wohl ungünstigsten Zeitpunkt musste er hinter sich greifen. Quasi mit Abpfiff der ersten Hälfte ging der SVA in Führung. Trotz des Schockmoments übernahm der TuS nach dem Seitenwechsel die Oberhand. Aber das diese Saison typische Phänomen galt auch in der Alsenbornpartie. „Wir konnten unsere Chancen nicht in Tore ummünzen“, analysiert Spielleiter Timmy Weis und führt weiter aus: „Insgesamt war es ein Unentschieden-Spiel.“ Doch der TuS hat gezeigt, dass er auch gegen starke Gegner ankommen kann.
In Zweibrücken steht wieder eine Kracherpartie an. Die VB befinden sich auf dem absteigenden Ast. Sie verloren alle sechs Partien in diesem Jahr und liegen mitten in der Abstiegszone. Für die Mannschaft von Konni Weis gilt es, den Abstand auf die Abstiegsplätze zu vergrößern. In diesem Zuge würden sie einem direkten Konkurrenten gehörig wehtun.