Handball RHEINPFALZ Plus Artikel HWE Waldmohr trotz der DJK Oberthal einen Punkt ab

Traf fünfmal für die HWE: Stefan Marx.
Traf fünfmal für die HWE: Stefan Marx.

Die HWE Waldmohr ist die erste Mannschaft, die der DJK Oberthal in der Verbandsliga einen Zähler abgetrotzt hat. Kurz vor Schluss führte die HWE noch, musste dann aber noch den Gegentreffer zum 21:21-Endstand hinnehmen.

Lange Jahre spielte Oberthal zusammen mit Marpingen in der Handballspielgemeinschaft Nordsaar. Vor der Saison hatte sich der Zusammenschluss wieder aufgelöst, sodass die DJK Oberthal wieder eigenständig wurde. „Die Spieler haben sich gleichmäßig verteilt. Es ist ein zusammengewürfelter Haufen aus Spielern, die mal in der Saarlandliga und anderen Ligen gespielt haben“, erzählt Daniel Thum, Trainer der HWE Waldmohr über den Gegner.

Eine Neuformierung, die einen guten Saisonstart hinlegte. Die DJK gewann gleich vier Partien in Serie. Teils deutliche Siege wie gegen das Ligaschlusslicht HC Dillingen/Dieffeln II (40:32), den TV Kirkel (29:18) und den TV Merchweiler II (34:22) sprangen heraus. „Ich habe noch nichts von denen gesehen, kenne nur die Ergebnisse“, meinte Thum noch vor der Partie. Er hatte jedoch die Information erhalten, dass es ein, zwei Spieler gebe, die zusammen 20 bis 25 Tore in einem Spiel werfen können.

Der Plan mit der Dusche

Bestenfalls wollte die HWE dem Gegner eine kalte Dusche verpassen. Wobei dies in diesen Zeiten in der Rothenfeldhalle-Halle wörtlich zu nehmen ist. „Ich bin gespannt, was sie sagen. Bei uns gibt es kein warmes Wasser mehr. Es ist aber nicht ganz klar, ob die Heizung kaputt ist oder gespart wird“, sagt Thum, der diesen Umstand sehr bedauert.

Ganz kalt wurde die Dusche am Samstag nicht, dennoch kann die Punkteteilung als Erfolg gewertet werden, auch wenn ein Sieg möglich war. Beim 21:21 (9:11), lag Waldmohr nach einer Schwächephase kurz vor der Halbzeitpause mit drei Treffern zurück, glich aber schnell aus und konnte sich dann zeitweise mit zwei Toren absetzen. Erst in der Schlussphase gelang es den Gästen beim Stand von 19:19 (52.) wieder, zu egalisieren und dann auch dranzubleiben. Ein Treffer von Martin Walther zum 21:20 (58.) sollte der letzte für die HWE sein, die in der Schlussminute trotz Überzahl noch den Ausgleichstreffer hinnehmen musste.

Der beste Schütze der HWE war Stefan Marx mit fünf Treffern. Es trafen auch Maximilian Gast, Tim Eder, Peter Jungblut (je drei Treffer), Kevin König, Thomas Kirsch und Martin Walther (je 2) und David Klein (1). Die HWE konnte nur vier ihrer acht Siebenmeter verwandeln. Nach einer vierzehntägigen Spielpause trifft die HWE im Heimspiel auf den RW Schaumberg.

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