Basketball RHEINPFALZ Plus Artikel Zum Abschluss noch ein Topspiel

Feierten den 102:35-Erfolg gegen Trier: die Basketballerinnen des FCK.
Feierten den 102:35-Erfolg gegen Trier: die Basketballerinnen des FCK.

Die Damen des 1. FC Kaiserslautern haben die Meisterschaft bereits perfekt gemacht und stehen damit als Aufsteiger in die Basketball-Regionalliga fest. In ihrem letzten Oberligaspiel müssen sie am Sonntag (15 Uhr) beim Tabellenzweiten ATSV Saarbrücken ran.

Auch wenn das Spiel aus tabellarischer Sicht für die Mannschaft von Trainerin Frauke Woll bedeutungslos ist, ist nicht damit zu rechnen, dass es Saarbrücken mit einem unmotivierten Gegner zu tun bekommen wird. „Wir wollen jetzt natürlich ungeschlagen bleiben“, stellte die Trainerin im Anschluss an den jüngsten Kantersieg gegen den MJC Trier II klar. Da ihre Mannschaft den Aufstieg bereits zwei Tage zuvor im Nachholspiel gegen Schlusslicht TV Illingen klar gemacht hatte, konnte sie gegen Trier befreit aufspielen und fuhr den bislang mit Abstand höchsten Saisonsieg ein.

Beim 102:35-Erfolg erzielte jede der insgesamt elf eingesetzten Spielerinnen mindestens einen Korb. Am häufigsten traf einmal mehr Theresa Schmitt, die mit 24 Punkten hervorstach. Mit 20,3 Punkten im Schnitt hat sie damit noch gute Chancen, zur besten Korbjägerin im Südwesten zu avancieren. Besser als Schmitt traf bislang nur Gina Roller (21,3) vom TV Bitburg. Ihre beste Schützin beim Saisonfinale bestmöglich in Szene zu setzen, könnte neben dem zwölften Sieg in Folge also durchaus ein weiteres Ziel der Westpfälzerinnen sein.

Saarbrücken will Zweiter werden

Der ATSV Saarbrücken, der mit einer Bilanz von sieben Siegen bei vier Niederlagen auf Rang zwei notiert ist, könnte sich mit einem Sieg gegen den FCK die Vizemeisterschaft sichern. Der Tabellendritte TV Bitburg hat ebenfalls vier Niederlagen auf dem Konto. Bei Punktgleichheit würde am Ende der direkte Vergleich entscheiden. Im Hinspiel machten die Rot-Weißen nach durchwachsener erster Halbzeit einen Neun-Punkte-Rückstand wett und setzten sich mit 81:49 (34:42) letztlich souverän durch. Der Schlüssel zum Erfolg war die Abwehrumstellung nach der Halbzeit. Saarbrückens Topspielerin Mona Delchambre sah sich im zweiten Durchgang mit einer Sonderbewachung durch Hannah Krull konfrontiert, die das Duell der Spielmacherinnen klar für sich entschied. Krull machte defensiv einen hervorragenden Job, nahm Delchambre nach der Pause fast komplett aus dem Spiel und setzte im Spiel nach vorne immer wieder Akzente.

So spielen sie

1. FC Kaiserslautern: Becker, Damm, Davitkova, Herzog, Joubert, Knerr, Krull, Rasch, Schmitt, Suveyzdis, Woll

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