Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Morlautern ohne den Druck des Gewinnenmüssens

War in der Runde nicht aufzuhalten: der SV Morlautern. Hier behauptet Sascha Theis den Ball gegen Jhon Jairo Cuellar Ortiz vom T
War in der Runde nicht aufzuhalten: der SV Morlautern. Hier behauptet Sascha Theis den Ball gegen Jhon Jairo Cuellar Ortiz vom TuS Rüssingen.

Für den SV Morlautern beginnt nun der angenehme Teil der Fußball-Verbandsligarunde. Das Team von Trainer Daniel Graf steht nach dem fulminanten Sieg über Rüssingen schon zwei Spieltage vor Saisonschluss als Meister fest. Im Auswärtsspiel am Sonntag (15 Uhr) beim FC Basara Mainz können die Morlauterer ganz befreit aufspielen.

„Wir haben keinen Druck mehr, punkten zu müssen“, beschreibt Graf die komfortable Situation, in der sich sein Team in den letzten beiden Saisonspielen befindet. Dass sie die Runde als meisterliches Schaulaufen ausklingen lassen können, verdanken die Graf-Schützlinge ihren phantastischen Leistungen in der Haupt- und in der Aufstiegsrunde. In oftmals brillanten Spielen, aber auch in Kampfpartien fuhren sie die Punkte serienweise ein und distanzierten die Konkurrenz. Dass die Morlauterer in dieser Saison in der Verbandsliga eine Klasse für sich sind, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Die führen sie mit sieben Punkten Vorsprung auf den Ligazweiten SC Idar-Oberstein an.

TuS Hohenecken

Ernsthaft bis zum letzten Spieltag will sich der TuS Hohenecken in der Abstiegsrunde der Verbandsliga präsentieren. Auch wenn man Tabellenführer ist und den Ligaverbleib so gut wie geschafft hat, will man sich keine Nachlässigkeit erlauben und am Samstag (15.30 Uhr) bei der DJK-SV Phönix Schifferstadt voll punkten.

„Wir treffen auf eine Mannschaft, die nichts mehr zu verlieren hat.“ So beschreibt der Trainer Benny Hassenfratz die Ausgangslage im Hinblick auf das Spiel in Schifferstadt. Konkret heißt das, dass der Gegner der Hohenecker den Abstiegskampf schon verloren hat. Als Tabellenvorletzter kann er den Klassenverbleib nicht mehr schaffen. Umso bemerkenswerter war der Auftritt der Schifferstadter zuletzt bei Eintracht Bad Kreuznach. Mit 4:1 gewannen sie diese Partie und zeigten damit, dass mit ihnen nicht zu spaßen ist. „Wenn wir glauben, wir hauen die einfach weg, dann sind wir falsch gewickelt“, sagt Hassenfratz, der von seinem Team am Samstag eine ebenso konzentrierte Leistung wie im Hinspiel erwartet, in dem es Schifferstadt mit 7:2 besiegte.

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