Basketball
Das Teamgeheimnis der FCK-Frauen
„Auch wenn es heute eine tolle Mannschaftsleistung war, muss ich Theresa ein Sonderlob aussprechen“, konstatierte Frauke Woll. Schmitt entschied das Duell gegen TVB-Ass Gina Roller klar für sich. Die nominell beste Schützin der Liga blieb mit 14 Punkten deutlich unter ihrem Schnitt. Für Bitburg zählte nach der Niederlage im Verfolger-Duell gegen den ATSV Saarbrücken nur ein Sieg, um im Meisterschaftsrennen nicht endgültig ins Hintertreffen zu geraten. Dementsprechend motiviert trat das Team dann auch auf. Besonders treffsicher zeigte sich Lara Wirtz, die es auf 24 Punkte brachte. Der FCK erwischte einen guten Start und entschied das erste Viertel mit 24:18 (10.) für sich.
Schmitt gibt den Ton an
Die Barbarossastädterinnen spielten ihre Spielzüge gut aus und trafen hochprozentig. Schmitt wurde immer wieder klug in Szene gesetzt und hatte nach zehn Minuten bereits zwölf Punkte auf ihrem Konto. Im zweiten Abschnitt wurde Bitburg stärker und spielte seine Schnelligkeitsvorteile konsequent aus. Obwohl die FCK-Abwehr phasenweise überrannt wurde, stand zur Pause noch eine knappe 43:40-Führung zu Buche.
Nach dem Seitenwechsel waren es dann wieder Schmitt und Co., die den Ton angaben. „Das dritte Viertel war aus unserer Sicht sehr gut. Wir haben die einfachen Punkte gemacht und konnten unsere Führung auf 70:56 ausbauen“, erläuterte Woll. Der mit nur sechs Spielerinnen angetretene Tabellendritte warf in den letzten zehn Minuten dann noch einmal alles nach vorne und kämpfte sich Punkt um Punkt ins Spiel zurück.
„Ebenbürtiger Gegner“
Drei Minuten vor dem Ende war Bitburg wieder in Schlagdistanz (87:81/37.). Mit vier Punkten in Folge bauten Schmitt und Lara Woll die Führung wieder auf zehn Punkte aus und brachten somit den achten Sieg im achten Spiel unter Dach und Fach. „Bitburg hat uns alles abverlangt und war ein absolut ebenbürtiger Gegner. Obwohl wir fast das ganze Spiel in Führung lagen, war das heute kein Selbstläufer.
Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Mädels, wie sie sich gegen diesen starken Gegner präsentiert haben“, lobte die Trainerin. Neben Schmitt trafen auch Charlotte Herzog, Lena Walter (je 12) und Lara Woll (10) zweistellig. Die sechswöchige Winterpause soll unter anderem dazu genutzt werden, die Akkus wieder aufzuladen. Bevor es zu Beginn des neuen Jahres wieder in die Halle geht, steht erst noch eine große Weihnachtsfeier auf dem Programm. „Die Mädels sind von Spiel zu Spiel immer besser zusammengewachsen und verstehen sich auch außerhalb der Halle prächtig“, sagte Woll mit Blick auf den großartigen Teamgeist, der ihre junge Mannschaft auszeichnet. Die Chancen, dass die Truppe zur neuen Saison eine Klasse höher auf Korbjagd gehen wird, stehen mehr als gut.
So spielten sie
1. FC Kaiserslautern: Schmitt (35), Herzog, Walter (je 12), Woll (10), Becker (9), Rasch (8), Knerr (4), Davitkova (1), Suvezdis, Damm