Frankenthal
Badminton: TSV Eppstein tritt beim TuS Neuhofen II an
Der TSV Eppstein befindet sich schon seit Wochen in einer verzwickten Lage: Die Personalsituation ist angespannt. Und das ausgerechnet in einer Phase, in der das Team unter Zugzwang steht. Noch drei Partien haben die Eppsteiner zu bestreiten. Aktuell stehen sie mit 8:14 Punkten auf dem sechsten Platz. Der Vorsprung vor dem Siebten ASV Landau II, der den ersten Abstiegsplatz einnimmt, beträgt nur einen Zähler. Der kommende Gegner TuS Neuhofen II hat derzeit 12:10 Punkte auf dem Konto.
„Auch das nächste Spiel wird nicht einfach für uns“, meint TSV-Spieler Tobias Sohn. Er betont: „Wir müssen extrem aufpassen, Neuhofen hat starke Spieler in der Mannschaft. Das Team hat viel Potenzial, und wir haben personelle Probleme“, erklärt der Doppel- und Mixed-Spezialist. Vieles werde von der gegnerischen Aufstellung abhängen. „Wenn sie in Bestbesetzung antreten, wird es richtig schwer für uns.“ Als Zielsetzung gibt Sohn zumindest einen Punkt aus. „Ein Sieg wäre natürlich optimal für uns. In den letzten drei Begegnungen will ich auf jeden Fall noch einmal gewinnen“, betont Tobias Sohn.
Preuß fällt mehrere Wochen aus
In der vergangenen Spielzeit fuhr der TSV gegen die Neuhofener gute Ergebnisse ein. Vor eigenem Publikum gewann Eppstein 6:2. Auswärts gab es in der Vorsaison ein 4:4-Unentschieden. Auch das Hinspiel in der aktuellen Runde endete 4:4.
In der letzten Partie hat der TSV zu Hause gegen Schlusslicht SV Viktoria Herxheim nach einem 1:4-Rückstand noch ein Remis erkämpft. Den Punkt habe man „teuer erkauft“, sagt Sohn. Über den Spielverlauf ärgert er sich noch immer: „Für uns war eigentlich mehr drin.“ Besonders bitter: Peter Preuß hat sich in seinem Einzel verletzt. Er hat sich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen und wird nun mehrere Woche ausfallen. Auch Hayley Wilkinson und Rolf Sauerbier können am Freitagabend nicht spielen. „Wir müssen noch diskutieren, wer für sie ins Team nachrückt“, berichtet Sohn.
Günther könnte nachrücken
Bei den Herren ist Marius Günther aus der zweiten Mannschaft des TSV ein Kandidat. Bei den Damen müsse noch geklärt werden, ob eine oder sogar zwei Spielerinnen hochgezogen werden sollen. Mehrere Kandidatinnen stünden zur Auswahl. In die Karten schauen lassen will sich Sohn vor dem wichtigen Auswärtsspiel aber nicht. „Wir werden das kurzfristig entscheiden. Wir haben aber verschiedene Möglichkeiten, wie wir uns taktisch aufstellen können.“
Sohn selbst wird erneut im Mixed antreten. Auch in diesem Match hänge viel von der Aufstellung der Gastgeber ab. „Wir müssen schnell reagieren und schauen, ob wir eher über die gegnerische Dame oder über den Mann spielen werden“, verrät er.