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Samstag, 09. November 2019 - 18:13 Uhr Drucken

Pfalz-Ticker

Judo: Deutscher Meister kommt aus Speyer

Mascha Ballhaus (oben) glich im Finale gegen Backnang zum 7:7-Endstand aus. Speyer holte den Titel wegen der besseren Unterbewertung.

Mascha Ballhaus (oben) glich im Finale gegen Backnang zum 7:7-Endstand aus. Speyer holte den Titel wegen der besseren Unterbewertung. ( Archivfoto: Lenz)

Der Judosportverein Speyer ist Deutscher Meister der Frauen. In Wiesbaden gewannen die Pfälzerinnen zuerst das Halbfinale gegen den VfL Sindelfingen souverän mit 11:3 und lieferten sich anschließend ein hochdramatisches Finale mit dem Titelverteidiger TSG Backnang. Speyer führte zwischenzeitlich 4:1, zur Halbzeit stand es 4:3. Dann sah der JSV beim 6:4 fast schon wie der sichere Sieger aus, als Backnang zurückkam und plötzlich 7:6 führte. Speyers Nachwuchsjudoka Mascha Ballhaus, gerade erst U21-Europameisterin geworden, besiegte im letzten Kampf die favorisierte deutsche Spitzenathletin Katharina Mense bereits nach 20 Sekunden mit einem Ippon und glich zum 7:7 aus.

 

Müller: „Wir sind total überrascht“

„Wir haben uns so gefreut, aber wir wussten gar nicht, dass es zum Sieg reicht“, erklärte ein erleichterter Michael Görgen-Sprau, Vorsitzender des JSV Speyer, der dank der besseren Unterbewertung (70:64) den zweiten Frauen-Meisterschaftstitel gewann. „Wir sind total überrascht. Das war eine tolle Mannschaftsleistung. Wir hatten so viele Absagen und Verletzte. Aber die Mädchen haben toll gekämpft und zusammengestanden“, erklärte JSV-Betreuerin Johanna Müller, die es sich nicht nehmen ließ, bei der Medaillenübergabe dem Team eine Sektdusche zu verpassen.

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