1. FC Kaiserslautern
FCK: Zweites Trainingslager, neuer Rasen und neue Satzung
Am 29. Juli startet der FCK gegen den FC St. Pauli in die Saison der Zweiten Fußball-Bundesliga (13 Uhr). Diese Woche wurden auf den beiden Trainingsplätzen und dem Feld im Fritz-Walter-Stadion ein neuer Rollrasen verlegt.
Auf dem schmucken neuen Trainingsplatz erhöht Trainer Dirk Schuster die Schlagzahl. Am Montag stand der Leistungstest auf dem Programm sowie an den darauffolgenden Tagen auch die von der Deutschen Fußball-Liga vorgegebenen medizinischen Untersuchungen. Schusters Eindrücke sind positiv. Für ihn ist der „rundum TÜV“ enorm wichtig. „Wir sind in einer Phase, in der die körperliche Belastung noch hoch ist“, sagt Schuster. Er wird nun aber fließend taktische und spielerische Abläufe vermehrt in die Einheiten einbauen und intensiviert üben.
Neue Spieler im zweiten Trainingslager?
Der Feinschliff folgt in einem weiteren, viertägigen Trainingslager. Da hofft Schuster, den ein oder anderen neuen Spieler im Training zu haben. Schuster bekräftigte nochmals, dass er einen defensiven Mittelfeldspieler sucht, der positionsgetreu verteidigt sowie spielerische Impulse im Spiel nach vorne setzen kann. „Wir haben mit Julian Niehues nur einen reinen Sechser. Marlon Ritter und Tobias Raschl sind Achter, Philipp Klement und Daniel Hanslik sind auch keine Sechser. Wir haben vergangene Saison Boris Tomiak ab und zu auf diese Position gezogen, was er auch sehr gut gelöst hat. Er ist durchaus mehr als nur eine Alternative für diese Position. Aber wir sind auf der Suche nach einem positionsgetreuen, fußballerisch gut ausgebildeten Sechser“, sagt Schuster.
Über neue Satzung soll abgestimmt werden
Während das Management und das Trainerteam den Spielermarkt sondieren, hat der Vorstand des FCK e.V. im Hintergrund die Vereinssatzung erneuert. „Die aktuelle Satzung datiert aus dem Jahre 2018 und somit sogar noch vor der im Jahr 2018 beschlossenen und vollzogenen Ausgliederung des Lizenzspielerbereichs in die 1. FC Kaiserslautern GmbH & Co KG. Diese Ausgliederung hat die Anforderungen an unsere Satzung auch maßgeblich verändert“, sagt Wolfgang Erfurt, Vorstandssprecher des FCK e.V. Dies habe das Gremium in den vergangenen dreieinhalb Jahren im alltäglichen Geschäft gespürt. Daher musste die Vereinssatzung an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.
Vorstand wird nun gewählt
Neu ist, dass der Vorstand künftig von der Mitgliederversammlung gewählt werden soll. Aktuell wird er vom Aufsichtsrat berufen sowie abberufen. „Hier wird der Vorstand und die Mitgliederversammlung gestärkt“, sagt Erfurt. Außerdem existieren momentan zwei Aufsichtsräte: in der FCK GmbH & Co KG sowie im FCK e.V. Der Aufsichtsrat im FCK e.V. soll in Verwaltungsrat umbenannt werden. Eine weitere Neuerung ist die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge. Bislang wurden diese zu Beginn des Kalenderjahres eingezogen. Das wiederum stellt die Mitte des laufenden Geschäftsjahres dar. „Hier haben wir aus Gründen der Finanzplanung ein wichtiges Anpassungsbedürfnis gesehen“, sagt Vorstandsmitglied Tobias Frey. Zu Mitgliederversammlungen kann laut der neuen Satzung künftig vollständig elektronisch eingeladen werden und der Aufsichtsrat muss nicht mehr vierteljährlich über den Status quo berichten. Diese Punkte sollen nun am Sonntag ab 11 Uhr im Fritz-Walter-Stadion auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Abstimmung gestellt werden.
