Wirtschaft Einzelhandel: Umsatz legt spürbar zu

Ein Hinweisschild für Call and Collect ist an einem geschlossenen Laden angebracht. Kunden können vorbestellte Waren abholen.
Ein Hinweisschild für Call and Collect ist an einem geschlossenen Laden angebracht. Kunden können vorbestellte Waren abholen.
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Der Umsatz im Einzelhandel legt weiter zu: Im März lag er real, also preis-, kalender- und saisonbereinigt, 7,7 Prozent über dem Vormonatsumsatz. Das teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.

Das war demnach das zweitstärkste Umsatzplus verglichen mit einem Vormonat seit Beginn der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im März 2020. Verglichen mit dem März 2020 setzten die Einzelhandelsunternehmen nach Angaben der Statistiker sogar 11,0 Prozent mehr um – das war wiederum der stärkste Umsatzanstieg gegenüber einem Vorjahresmonat seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994.

Der Umsatz war dem Bundesamt zufolge zuletzt in allen Branchen höher als im Lockdown-Monat März 2020. Deutliche Steigerungen gab es im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln, hier stand ein Plus von 17,5 Prozent im Vorjahresvergleich zu Buche.

Die Corona-Pandemie hat dem Onlinehandel nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) 2020 einen Boom beschert. Wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht der UN-Welthandels- und Entwicklungskonferenz (Unctad) hervorgeht, stiegen die Umsätze in diesem Bereich im vergangenen Jahr nach ersten Berechnungen gegenüber dem Vorjahr um 22,4 Prozent auf 2,5 Billionen Dollar (2,08 Billionen Euro).

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