Handball
Starke Torhüter beim 24:22 des SV 64 Zweibrücken gegen die TSG Haßloch
Die TSG scheiterte an einer starken Zweibrücker Abwehr und einem überragenden Torhüter Alexander Dörr. 21 gehaltene Bälle hatte Dörr zu Buche stehen, eine Quote von fast 50 Prozent. Dass die Zweibrücker die Partie nicht deutlicher für sich entschieden, das lag wiederum an der ordentlichen Haßlocher Abwehr, die in Torhüter Marco Bitz einen starken Rückhalt hatte, der Dörr kaum nachstand. Der Halbzeitstand von 8:8 spricht Bände.
„Das ist natürlich Luxus“, hob SV-Trainer Stefan Bullacher die Leistung seines Torwarts hervor. Dieser sei „definitiv der Matchwinner“ gewesen. Ein hochdramatisches, bis zum Schluss Spitz auf Knopf stehendes Spiel sei es gewesen, sagte Bullacher. Sah auch TSG-Coach Tobias Job so. „Wir schaffen es nicht, das Glück zu erzwingen“, analysierte er. In einem engen Spiel müsse man die Big Points setzen, und das habe seine Mannschaft nicht getan.
Schlüsselszene
Da hatte er sicher eine der entscheidenden Szenen im Kopf. 17:16 führte Zweibrücken (47.). Die Chance zum Ausgleich vergab Denni Djozic, der vom Siebenmeterpunkt scheiterte. Der achtfache Torschütze Kevin Knieps brachte den SV mit einem Doppelschlag mit 19:16 in Führung (50.). Noch einmal kam Haßloch heran. Auf 19:20 (54.). Aber den gleichfalls achtmal treffenden Philipp Kockler konnten sie im Gegenzug nicht halten: Er traf zum 21:19 und Knieps erhöhte auf 22:19. Job probierte es mit dem siebten Feldspieler. Der TSG-Angriff verlor den Ball. Den Ballgewinn nutzte Tom Grieser, um das 24:20 (57.) zu erzielen. Die erste Vier-Tore-Führung im Spiel und die Entscheidung.
SO SPIELTEN SIE
SV 64 Zweibrücken: Dörr - Bayer (1), Tim Götz (4), Kockler (8) - Hammann, Meister (2) - Knieps (8/3) - Grieser (1), Naumann, Max Sema, Ihl, Gohl
TSG Haßloch: Bitz, Schlingmann (Siebenmeter) - Borodovskis (4), Surblys (1) - Gregori (1), Djozic (4/3)- Kern (5), Julius Herbert (2), Zech, Triebskorn (2), Seelos (3), Konstantin Herbert, Dennis Götz
Spielfilm: 4:4 (16.), 6:5 (22.), 8:5 (25.), 8:8 (Halbzeit), 16:14 (42.), 16:16 (45.), 19:16 (50.), 20:19 (56.), 24:20 (57.), 24:22 (Ende) - Siebenmeter: 5/3:4/3 - Zeitstrafen: 1:3 - Beste Spieler: Dörr, Kockler - Bitz - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Ekk/Walter(HV Hessen).