FCK RHEINPFALZ Plus Artikel „So was macht süchtig“: Götze will mit dem FCK die Siegesserie ausbauen

Der Blick geht nach vorn: der ballfertige FCK-Profi Felix Götze, Leihgabe des FC Augsburg.
Der Blick geht nach vorn: der ballfertige FCK-Profi Felix Götze, Leihgabe des FC Augsburg.

Felix Götze möchte mit dem Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern die jüngste Erfolgsserie des Klubs von drei Punktspiel-Siegen in Folge ausbauen. Der vielseitige Profi fühlt sich fit und bereit für weitere Aufgaben. Gegen den Talentschuppen des SC Freiburg erwarten die Roten Teufel mehr als 16.000 Zuschauer. Erstmals gilt auf dem „Betze“ die 2G-Regel.

Rund 16.000 Karten hat Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern für sein Heimspiel an diesem Samstag (14 Uhr, Magenta Sport, Liveblog auf rheinpfalz.de, FCK-Fanradio) gegen Aufsteiger SC Freiburg II verkauft. Das wäre der höchste Zuschauerzuspruch am „Betze“ seit mehr als eineinhalb Jahren. Nach Klubangaben gibt es erstmals seit Beginn der Coronavirus-Pandemie wieder Karten an der Tageskasse. Wie schon in vielen anderen Stadien gilt nun auch auf dem „Betze“ die 2G-Regel: Nur geimpfte und genesene Zuschauer dürfen sich das Spiel live im Fritz-Walter-Stadion ansehen, wenn sie am Einlass den entsprechenden Nachweis vorlegen.

Der vergleichsweise starke Kartenvorverkauf lässt darauf schließen, dass viele FCK-Fans der jüngsten Erfolgsserie von drei Dreiern in Folge in der Liga – vor allem dem 6:0-Kantersieg beim TSV Havelse – eine höhere Bedeutung beimessen als der peinlichen 1:2-Pokalpleite beim Fünftligisten TuS Mechtersheim vor zehn Tagen. „Das war ein anderer Wettbewerb, das waren andere Umstände. Das haben wir schnell abgehakt“, sagt auch FCK-Trainer Marco Antwerpen. „Wir wissen, was wir jetzt liefern müssen, um in den DFB-Pokal zu kommen“, sagt der 50-Jährige. Nämlich mindestens Platz vier in Liga drei. Viele Fans träumen von Rang eins oder zwei, vom direkten Aufstieg. Aktuell ist der FCK Zehnter.

Felix Götze ist fit und freut sich auf Freiburg

Teils gezwungenermaßen hatte Antwerpen im Verbandspokal seine Startelf vom 6:0 vier Tage zuvor beim TSV Havelse auf sechs Positionen verändert. So musste zum Beispiel Abwehr- und Mittelfeldspieler Felix Götze, Leihgabe des Augsburg, im Südwestpokal wegen eines grippalen Infekts aussetzen. Jetzt ist der 23-Jährige wieder fit. Götze hat nach Kurzeinsatz am 25. September beim 2:0 gegen Osnabrück dann in Hannover gegen Havelse sein Startelf-Comeback gegeben. Wochenlang musste er zuvor wegen einer beim 0:4 am 15. August bei Viktoria Berlin erlittenen Kopfverletzung pausieren.

Götze freut sich sehr auf das FCK-Heimspiel gegen die jungen Freiburger, gegen den mit Junioren-Nationalspielern gespickten Talentschuppen des Bundesligisten. „Das wird, glaube ich, ein ansehnliches Spiel, die Freiburger können kicken. Das war bei uns, als ich in der Regionalliga bei Bayern München II war, auch so. Da war immer vieles möglich. Solche jungen zweiten Mannschaften sind oft spielstark.“ In Kaiserslautern wohnt Götze westlich des Zentrums, bekommt häufiger mal Besuch von seinem ältesten Bruder Fabian (31) und seiner Mutter. Der ausgesucht höfliche und freundliche junge Mann fühlt sich sichtlich wohl in der Pfalz.

„Wir wollen den Schwung aus den jüngsten Ligaspielen mitnehmen, möchten die Serie ausbauen. So was macht süchtig“, sagt Götze im RHEINPFALZ-Gespräch. Gegen Freiburg den vierten Sieg hintereinander folgen lassen und in Duisburg und/oder gegen Würzburg noch mal nachlegen – „dann haben wir eine gute Ausgangsposition“. Die Spitzengruppe wäre wieder in Reichweite. Und dennoch: Die Dritte Liga ist eng. „Die Jungs sind konzentriert“, sagt Antwerpen, „da hebt keiner ab.“ Es gehe darum, „den guten Lauf mitzunehmen“ und die Erfolgsserie auszubauen, bekräftigt der Fußballlehrer.

FCK-Kapitän muss um Stammplatz bangen

Neben Kapitän Jean Zimmer sind bei den Lauterern auch Verteidiger Max Hippe, Mittelfeldspieler Nicolas Sessa und Außenbahnspieler Marius Kleinsorge wieder fit – alle haben ihre Verletzungen respektive Krankheiten auskuriert. Einen sportlichen Grund, die 6:0-Startelf zu ändern, hat Antwerpen nicht. So muss auch Kapitän Zimmer um seinen Stammplatz bangen – ein offenes Rennen.

So spielen sie

1. FC Kaiserslautern: Raab - Tomiak, Kraus, Winkler - Hercher, Zuck - Ritter - Wunderlich, Götze - Klingenburg - Hanslik – Ersatz: Spahic, Schad, Hippe, Gibs, Sessa, Zimmer, Kleinsorge, Redondo, Kiprit – Es fehlen: Bakhat (Knieschaden), Ciftci (Muskelverletzung), Gözütok (Bänderverletzung), Röser (Kreuzbandriss), Spalvis (Rehatraining)

SC Freiburg II: Atubolu - Sildillia, Braun-Schumacher, Rosenfelder - Barbosa, Engelhardt, Wagner, Tauriainen - Weißhaupt, Burkart - Kehrer - Es fehlt: Ilic (Knieverletzung).

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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