FCK Saisonauftakt: Kein Kartenverkauf am Spieltag

Fehlt am Samstag wegen einer Sperre aus der vergangenen Saison: Nicolas Sessa.
Fehlt am Samstag wegen einer Sperre aus der vergangenen Saison: Nicolas Sessa.

Noch bis Freitag, 17 Uhr, läuft der Verkauf der Karten für das erste Saisonspiel des Fußball-Drittligisten 1. FC Kaiserslautern am Samstag (14 Uhr) gegen Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig. 10.000 Karten sind bislang verkauft, wie FCK-Sprecher Stefan Roßkopf am Donnerstag informierte. Aus organisatorischen Gründen werde es am Spieltag keinen Kartenverkauf geben. Ticketinhaber dürfen nur ins Fritz-Walter-Stadion, wenn sie getestet, genesen oder geimpft sind. Die 250 Karten für die Braunschweiger Fans sind bereits verkauft.

Zahlreiche Ausfälle

Sportlich müssen die Roten Teufel auf die verletzten Marius Kleinsorge (Leistenoperation), Anil Gözütok (Innenbandzerrung), Hikmet Ciftci (Schnittwunde am Fuß), Anas Bakhat (Knieverletzung), Marvin Senger (Risswunde am Spann) und Lucas Röser (Kreuzbandriss) sowie auf Nicolas Sessa wegen einer Gelb-Rot-Sperre aus dem letzten Spiel der vergangenen Saison verzichten.

15.000 Zuschauer sind für das erste Saisonspiel des 1. FC Kaiserslautern gegen Eintracht Braunschweig nach einem Hygienekonzept
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„So viele Ausfälle sind natürlich schlecht. Das trübt die Stimmung“, sagte Thomas Hengen, der FCK-Geschäftsführer Sport. Dennoch blickt er der Partie, zu der 15.000 Zuschauer nach einem speziellen Hygienekonzept zugelassen sind, auch mit Vorfreude entgegen: „Wir freuen uns, wieder vor Zuschauern spielen zu dürfen. Auch wenn es noch kein normales Heimspiel wird.“

Vorteil eingespieltes Team

Der Zweitliga-Absteiger aus Braunschweig, den Antwerpen 2020 in die Zweite Liga geführt hatte, ist für den FCK-Trainer auch ein Favorit auf die vorderen Plätze: „Viele Spieler aus der Zweiten Liga sind erhalten geblieben, zudem sind Spieler mit höherklassiger Erfahrung hinzugekommen. Man muss davon ausgehen, dass sie eine hohe Qualität haben“, so Antwerpen.

Vieltelefonierer: FCK-Sport-Geschäftsführer Thomas Hengen.
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Dass die Lauterer mit einer relativ eingespielten Mannschaft in die Saison gehen können, sei ein Riesenvorteil. „Drumherum konnten wir noch Spieler verpflichten, die den sportlichen Weg mitgehen können, charakterlich in Frage kommen“, sagte der Trainer. Offen lässt er noch, wer am Samstag das FCK-Tor hüten wird.

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