FCK
Ciftci fehlt bei Testspielen der Roten Teufel – soll am Mittwoch aber wieder trainieren
Seit einer Woche sind die Roten Teufel nach der kurzen Pause wieder zurück im Mannschaftstraining. Positiv: Dort geht es – wie schon beim 2:0-Erfolg gegen den KFC Uerdingen – lautstark zu. „Es ist viel Leben drin, viel Lust, viel Begeisterung, viel Leidenschaft. Es herrscht eine gute Grundstimmung“, beobachtet FCK-Trainer Jeff Saibene.
Der 52-Jährige zieht generell ein positives Fazit der Trainingswoche: „Wir haben im physischen Bereich viel gearbeitet.“ Am 1. Januar gab es frei, an Silvester mussten die Spieler statt Mannschaftstraining einen 50-minütigen Lauf absolvieren. „Es sind alle sehr fit. Wir haben einen Laktattest in Saarbrücken gemacht. Das Feedback war super“, berichtet der Trainer. Saibene ist es wichtig, auch diejenigen auf einem guten Level zu halten, die weniger gespielt haben.
Zwei Testspiele hintereinander
Gerade auch diese Akteure haben die Möglichkeit, sich am Dienstag zu empfehlen. Der FCK bestreitet im Nachwuchsleistungszentrum Fröhnerhof gleich zwei Testspiele hintereinander gegen Regionalligisten – zunächst um 12 Uhr gegen den FSV Frankfurt, dann um 14.30 Uhr gegen die SV Elversberg. So soll die Mannschaft nicht nur im Rhythmus bleiben, sondern eben auch diejenigen sollen mal über 90 Minuten ran und sich in einem Spiel empfehlen können, die nicht so oft zum Einsatz kamen.
Der Trainer will in den beiden Partien jeweils mit einem unterschiedlichen Kader antreten, der mit Spielern aus der U21 aufgefüllt wird. Auch die derzeit nicht mehr für das Profitraining berücksichtigten Mohamed Morabet, Jonas Scholz und Luca Jensen sollen dabei sein. Zuschauer wie auch Medienvertreter sind nicht zugelassen.
Standards werden trainiert
Fehlen wird bei den Tests Hikmet Ciftci. Der konnte schon vor der Winterpause nicht mitwirken, weil er sich bei der 0:2-Niederlage am 11. Dezember in Unterhaching das Nasenbein gebrochen hatte. Der Genesungsprozess ist gut verlaufen – Ciftci könnte mit einer Maske spielen. Allerdings hatte der 22-Jährige beim Laktattest nun Probleme am Fuß. Am Mittwoch soll er jedoch wieder ins Mannschaftstraining einsteigen und auch beim ersten Ligaspiel am Samstag (14 Uhr) gegen Viktoria Köln dabei sein können.
Jeff Saibene will bis dahin im Training das Augenmerk auf diverse taktische Elemente, auch Standardsituationen legen – „offensiv und defensiv“. Die Roten Teufel zeigten sich im bisherigen Saisonverlauf oft anfällig bei Standards.
Ein Lob für Kleinsorge
Beim Sieg gegen Uerdingen saß der im Sommer vom SV Meppen gekommene Marius Kleinsorge zunächst nur auf der Bank. Er konnte die Erwartungen bislang noch nicht erfüllen, hatte Pech, dass er sich kurz vor Saisonstart eine Rippe brach. „Er macht einen guten Eindruck im Training. Er muss dranbleiben, dann wird er auch wieder seine Chance bekommen“, betont Saibene. Ohnehin mag es der Trainer nicht, wenn zu rasch ein Urteil über Neuzugänge gefällt wird: „Bei den einen geht es extrem schnell, andere brauchen Monate, bis es klappt. Man sollte Neuzugänge nicht nach drei Monaten abschreiben. Marius Kleinsorge hat noch viel Potenzial.“
