FCK Alexander Bugera wird Trainer der U21 – Ex-Nationalspieler unterstützt bei der U19

Soll nicht nur die U21 trainieren, sondern auch situativ in die Abläufe des Profi-Trainings integriert werden: Alexander Bugera.
Soll nicht nur die U21 trainieren, sondern auch situativ in die Abläufe des Profi-Trainings integriert werden: Alexander Bugera.
Hier im Trikot der DFB-All-Stars, nun beim FCK: Philipp Wollscheid.
Hier im Trikot der DFB-All-Stars, nun beim FCK: Philipp Wollscheid.

Ein bekanntes Gesicht wird neuer Trainer der U21 des 1. FC Kaiserslautern: Alexander Bugera wird künftig die Zweite Mannschaft der Roten Teufel trainieren und auch in die Abläufe des Profi-Trainings integriert. Das hat der Verein am Montag mitgeteilt. Zudem bekommt Oliver Schäfer als Trainer der U19 prominente Unterstützung.

Alexander Bugera unterschreibt einen Zweijahresvertrag. Co-Trainer der U21 bleibt Andreas Clauß. Bugera ist seit 13 Jahren Teil des 1. FC Kaiserslautern. 2007 wechselte der Linksverteidiger vom MSV Duisburg auf den Betzenberg und lief in sechs Spielzeiten in 32 Bundesligaspielen und 74 Zweitligapartien für die Roten Teufel auf. Nach zwei weiteren Spielzeiten als Führungsspieler der Zweiten Mannschaft beendete er 2015 seine Karriere und begann seine Trainerlaufbahn beim FCK. So war der heute 41-Jährige unter anderem als Trainer der U17- und U19-Teams sowie als Co-Trainer der Profis tätig. Zuletzt feierte er mit der U16 die Meisterschaft in der B-Junioren-Verbandsliga.

„Im Rahmen der Neuausrichtung der U21 ist es unser gemeinsames Ziel, die U21-Spieler enger an den Profibereich anzugliedern. Alexander Bugera kennt Spieler, Trainer und Abläufe im Profi- und Nachwuchsbereich des FCK seit einigen Jahren und passt daher optimal in die veränderte Rolle des U21-Trainers“, sagt FCK-Sportdirektor Boris Notzon. Bugera soll künftig nach Absprache mit Boris Schommers am Training der Profimannschaft teilnehmen und individuell mit den Spielern arbeiten. „Es ist unser Ziel, die Abläufe und Trainingsinhalte der Profimannschaft und der U21 viel näher zusammenzubringen, um eine noch schnellere Integration unserer Talente zu ermöglichen. Hierzu wird auch die Erfahrung von Andreas Clauß wichtig sein, der als Co-Trainer der U21 weiterhin erhalten bleibt“, betont Notzon. Vor einigen Wochen hatte der Verein mitgeteilt, dass der Vertrag von U21-Trainer Hans Werner Moser nicht verlängert wird.

Bugera von Konzept begeistert

„Ich freue mich, dass es geklappt hat, und freue mich riesig auf die Aufgabe“, sagt Bugera, der nie ganz weg war. In den vergangenen Wochen hatte er das Ersatztraining mit den Spielern gestaltet, die gerade nicht im Kader des Profiteams waren: „Da sind ganz viele Jungs von der U21 dabei, die auf dem Sprung waren. Das macht Riesenspaß.“ Die vergangenen Monate verbrachte Bugera als Jugendcheftrainer im Nachwuchsleistungszentrum. Seinen Co-Trainer Andreas Clauß kennt er von der langen Zeit, die Clauß für die U21 an der Seitenlinie stand. „Es war ein eingespieltes Team, er und Hans Werner Moser. Andy Clauß kennt die Liga, kennt die Vereine, kennt die Spieler, und das ist wichtig.“ Vom neuen Konzept mit der stärkeren Anbindung an die Profimannschaft ist Alexander Bugera begeistert.

Philipp Wollscheid wird U19-Co-Trainer

Zudem wird ein bekannter Name den neuen U19-Trainer Oliver Schäfer unterstützen: Der ehemalige Bundesliga-Profi und Nationalspieler Philipp Wollscheid wird Co-Trainer des Junioren-Bundesliga-Teams. Der 31-Jährige war unter anderem für den 1. FC Nürnberg, Bayer Leverkusen, Mainz 05, Stoke City und VfL Wolfsburg am Ball, bevor er 2019 seine Karriere beendete. Er will nun Erfahrungen im Trainerbereich sammeln.

Oliver Schäfer freut sich auf ihn, kennt den früheren Innenverteidiger aus der Zeit, in der er Nachwuchstrainer beim 1. FC Saarbrücken war. Da machte Wollscheid zweimal eine Woche Praktikum bei ihm. „Ich habe mit ihm jemanden, mit dem ich mich auf höherem Niveau austauschen, über Technik philosophieren, über Spieler sprechen kann“, erzählt Schäfer, der selbst Profi war. Auf die Zusammenarbeit mit Bugera freut er sich ebenfalls. „Wir kennen uns sehr lange, es sind jetzt sehr kurze Wege. Ich schätze ihn.“