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Samstag, 09. März 2019 Drucken

FCK

Thiele zum Heimspiel: „Ein geiles Gefühl, hier aufzulaufen“

Freunde fürs Leben: Timmy Thiele (rechts) und Jan Löhmannsröben.

Freunde fürs Leben: Timmy Thiele (rechts) und Jan Löhmannsröben. ( Foto: KUNZ)

Timmy Thiele kam – wie Jan Löhmannsröben – vom FC Carl Zeiss Jena zum 1. FC Kaiserslautern. Am Sonntag, 13 Uhr, begegnen beide ihrer alten Liebe.

Kaiserslautern. Des Trainers Kampfansage steht: „Wir haben ein Heimspiel. Wir wollen auf jeden Fall nach vorne, voll auf Angriff, spielen. Wir wollen hohes Risiko gehen“, sagt FCK-Trainer Sascha Hildmann vor dem 27. Drittliga-Spieltag am Sonntag (13 Uhr) gegen den Tabellen-18. FC Carl Zeiss Jena. „Jena hat eine erfahrene Mannschaft, und mit Starke, Tietz und Eckhardt Jungs, die schon viel erlebt haben“, weiß Hildmann, der keine guten Erinnerungen mit dem FC Carl Zeiss verbindet: „Ich habe dort schlechte Erfahrungen mit Großaspach gemacht – in der 96. Minute 2:3 verloren …“

Sickinger als Geheimtipp

Klar beim FCK ist, dass Carlo Sickinger nach auskurierten Magenproblemen wieder startklar ist. Der technisch versierte Defensivmann, beim Torschusstraining stets einer der Besten, ist ein Geheimtipp, falls es einen Elfmeter gibt. Ein Fragezeichen bleibt: Rückenprobleme stellten den Einsatz von Flügelstürmer Hendrick Zuck, der am Freitag aber wieder trainierte, noch infrage. „Wir haben mehrere Optionen“, unterstreicht Hildmann vor der Partie, die Schiedsrichter Franz Bokop (29) leiten wird. „Timmy Thiele ist wieder voll auf dem Damm, er ist eine Option, Florian Pick brennt, wieder dabei zu sein oder auch Christoph Hemlein…“, orakelt der Coach.

Spielen wird Mads Albaek nach auskuriertem Faserriss im Oberschenkel. Er nimmt an der Seite von Jan Löhmannsröben den Platz des Gelb-gesperrten Gino Fechner ein. „Mads wird spielen. Ich freue mich auf seine Erfahrung, wie er sich auf engstem Raum befreit, gute Pässe spielt“, betont der Trainer.

Spielen kann, spielen will – natürlich – auch Timmy Thiele. Am Dienstag hatte ihn der Finger eines Kameraden im Auge getroffen. „Das Auge war komplett zu, ich kam dann sofort in die Augenklinik – jetzt ist wieder alles in Ordnung, keine Probleme mehr“, erklärt der 27-jährige. Vor dem Wiedersehen mit Carl Zeiss sieht Thiele auch das Tor wieder …

Fans mögen Thiele

„Es ist ein wichtiges Spiel gegen einen Gegner von unten – da müssen wir drei Punkte holen“, weiß der Angreifer um den Anspruch der Fans, aber auch den Anspruch an sich selbst. „Es ist ein geiles Gefühl hier aufzulaufen – das war ja auch ein Grund, warum ich nach Lautern gegangen bin“, schwärmt Thiele: „Wenn es bei uns positiver laufen würde – dann wäre das hier im Stadion vor der West unbeschreiblich. Aber wir haben vieles verkackt. Wir versuchen es besser zu machen, ein gutes Spiel zu liefern, um den Leuten zu zeigen, dass es sich lohnt zum FCK zu kommen.“ Thiele war Spieler des Jahres in Jena, bevor er zum FCK kam. Die Fans in Lautern mögen ihn – obwohl die Torquote nicht so ist, wie sich das alle erhofft t haben. Der Mann mit der Nummer 9 – vier Tore, sechs Torvorlagen – genießt viele Sympathien. „Das zeigt mir, dass ich vieles richtig gemacht habe, obwohl ich meinem eigenen Anspruch hinterher hänge. Ich kann mich nur bedanken, dass die Fans mich so unterstützen“, sagt der gebürtige Berliner.

Über 16.000 Karten für das Gastspiel der Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok sind verkauft, 1500 Fans der Thüringer reisen an. „Für die ist es das Spiel des Jahres“, warnt Hildmann vor dem top-motivierten Gast.

Auf dieser Rheinpfalz-Seite findet ihr alle Informationen zum 1. FC Kaiserslautern

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